Die neue Zeit

"UNGEDULD" Bad Kissingen 2005
"UNGEDULD" Bad Kissingen 2005

Gedanken zum Sein und zur neuen Zeit

Was ist schon Zeit? Zeit ist eine äußere Bedingung für unser Leben auf der Erde. Sie ist eine Erfindung des Geistes und eine Realität im menschlichen Sein. Das menschliche Bewusstsein, das sich über Jahrtausende auf der Erde entwickelt hat, ist nun an einer neuen, weiteren Schwelle angelangt und wechselt in eine neue Zeit. Die Veränderungen kommen schleichend und es ist, wie wenn Schleier sich lüften und eine neue Wahrnehmung mehr und mehr sichtbar wird. Gleichzeitig legt sich auch ein Teppich auf das alte Bewusstsein.

 

Beide Bewusstseinsformen bestehen nebeneinander. Es ist meine freie Entscheidung diese Art der Transformation zuzulassen und mitzugehen, mitzugestalten, was werden soll und werden will. Ich bin zuversichtlich, auch wenn bei mir immer wieder Ängste hochsteigen, sie gehören nun mal zu meinem Sein. Was sollen jedoch in Zukunft noch Ängste hochsteigen, wenn ich spüren kann, was ich schon weiß. Alles wurde auch von mir, von mir selbst auf anderen Ebenen vorbereitet und die Samen sind gesät und die Früchte gehen auf, heute, morgen oder irgendwann. Was spielt da Zeit für eine Rolle, es ist ein Prozess, ein Prozess der fortwährenden Veränderung und Weiterentwicklung, zeitunabhängig.

 

Der Aspekt der Zeit ist, wie anfangs erwähnt, auch nur eine Erfindung des Geistes für menschliches Sein. Was ist dieses menschliche Sein, dieses „ich bin“, ich bin in meinem Körper. Wer ist dieses Ich, wer oder was ist der Körper, mein Körper, mein Tempel, meine Seele. Mit der Seele bin ich auf den Kern meines Seins gestoßen, der Seele oder wie sie auch sonst noch bezeichnet werden kann. Wissenschaftlich noch nicht nachweisbar, doch ich bin diesbezüglich sehr zuversichtlich. Es gab eine Zeit, da war der höchste Bildungsstand auch der Auffassung, die Erde ist eine Scheibe und alles dreht sich um sie herum. Was ist nun meine Seele, die Seele jedes Einzelnen, von jedem Lebewesen und wer weiß, vielleicht ist auch Materie, wie der Stein, das Sandkorn beseelt. Alles nur eine Frage der Sichtweise und des Verständnisses. Ich bleibe mal bei der Seele von mir. Da ist etwas Unendliches, etwas was schon vor meinem Körper existiert hat und auch noch danach existieren wird. Nur wie will ich etwas beschreiben, das Unendlich ist, ich, der in der Polarität lebt, wo scheinbar alles ein Anfang und ein Ende hat, wo Worte mehr ausschließen als einschließen. Das ist schon ein Dilemma für mich, ich will etwas fassen, fassbar machen, was offensichtlich außerhalb meines Fassungsvermögens existiert.

 

Vielleicht ist es vergleichbar mit der veganen Bewegung. Die Veganer verwenden alte Begriffe und Bezeichnungen für ihre Lebensmittel, vegane Würstchen, veganes Lachsfilet und so weiter. Werden ihnen irgendwann neue Bezeichnungen und neue Geschmäcker einfallen oder bleiben sie bei den alten Vorstellungen und geben nur den Stempel vegane Herstellung auf die Produkte? Vergleichbar mit der neuen Zeit, bleibe ich bei unseren Begriffen, wie Liebe, Achtsamkeit und Vertrauen und belege sie mit neuen Inhalten oder finden wir neue Begriffe? Dies alles ist wenig wichtig, alles eine Ansichts- und Definitionssache. Wichtig ist das Inhaltliche. Was bedeuten für mich in der neuen Zeit Vertrauen, Liebe und Achtsamkeit und all die anderen wichtigen Begriffe des Lebens, wie werde ich sie ausfüllen? Es ist, es liegt in der Freiheit von mir, mich in der Polarität auf Erden für das eine oder andere zu entscheiden. Egal wie ich mich entscheide, das kosmische Spiel geht weiter und das einzige Feste ist, das Spiel ist nicht zu stoppen. Nur die Regeln und das Verhalten können geändert werden. Es ist meine Verantwortung, wie ich damit umgehe.

 

Was will ich schreiben, was will ich zum Ausdruck bringen. Nichts Wichtiges und für mich doch von großer Bedeutung. Es ist mein freier Wille. Ich weiß, egal für was ich mich entscheide, das Wohlwollen von geistiger Seite ist mir gewiss. Natürlich gibt es einen Plan für die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins. Und auch ich, jeder Seelenanteil von mir hat bei der Planung mitgewirkt und wirkt weiter, immerfort. Falsch machen kann ich überhaupt nichts, die Wertung richtig und falsch gibt es auf geistiger Ebene nicht. Es war die Idee der Schöpfung, einen Platz zu schaffen auf dem das kosmische Spiel unter Verschleierung der absoluten Wahrheit gespielt werden kann. Ich kann bei der Beschreibung nur auf meinen derzeitigen Wortschatz zugreifen und der kann das Ganze nur mit seinen begrenzten und begrenzenden Worten tangieren. Und wenn ich alles auf einen Schlag erkennen würde, könnte ich leicht verrückt werden, mich selbst aus den Angeln heben, die Bodenhaftung verlieren. Der Alltag, mein Alltag ist das Wichtigste für mich. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als das neue Bewusstsein, was ja eigentlich gleichzeitig ein Uraltes ist, in den Alltag zu integrieren. Hört sich ganz einfach an, nur wer sich der Glücksmomente in der Allverbundenheit schon bewusst geworden ist, kann ahnen, was es bedeutet diese Momente aneinander zu reihen und noch dabei im Alltag zu funktionieren. 14.02.2019

Überschwemmen mich dabei die Glücksmomente? Ja und nein. Erfasse ich das Gefühl des Glücks zu sehr mit dem Ego, kann ich zu unüberlegten Handlungen neigen. Werden die Glücksgefühle jedoch von einem gesunden Ich wahrgenommen, werden sie in größtmöglicher Achtsamkeit von mir nicht auf etwas nach außen projiziert, sondern als von innen, von ganz tief innen kommend von mir wahrgenommen. Das Tor ist offen, um Momente an Momente zu reihen, wahrzunehmen und den Alltag unvermindert weiterzuleben. Dabei ist es völlig egal, was im Außen gerade geschieht, schöne Dinge, unschöne, die Wertung fällt weg. Es ist ein Leben im Einklang mit mir selbst, der Umgebung und dem gesamten Universum. Ich habe die freie Wahl. Für das Universum ist es unwichtig, ob ich dies heute, morgen oder übermorgen oder in tausenden von Jahren erlebe. Ein Zeitfenster ist offen und ich bin zuversichtlich und auch viele andere haben bereits das Gespür, eine Ahnung und zum Teil auch das Wissen, dass diese Möglichkeit nun wieder als eine der Möglichkeiten uns allen zur Verfügung steht. Ich werde mir mehr und mehr diesem kosmischen Spiel bewusst, wo ich nicht nur Spielfigur bin, sondern meinen Lebensfilm mitgeschrieben habe und nun die Freiheit habe, bewusster meinen Lebensfilm weiterzuschreiben, zu leben und zu erleben.

 

Ja, ob ich es glaube oder nicht glaube, ich bin Schöpfer meiner selbst. Nicht mehr und nicht weniger. Dies erscheint mir als große, zu große Verantwortung. Nun ich habe den freien Willen auf Erden. So war es gedacht und ich als Seele und Teil des großen Ganzen bin dabei, das Bewusstsein zu erweitern und mit all meinen Erkenntnissen in die Einheit, dem All-Sein zurückzukehren, nach Hause zu kommen, dorthin zu gehen, wo ich hergekommen bin. Es geht nun darum mich diesem Bewusstsein willentlich zu öffnen, zu öffnen ohne wenn und aber. In der neuen Zeit habe ich die volle Verantwortung für alles was ist und sein wird. Es wird auch keine Geheimnisse mehr geben können, nicht die kleinste „Sünde“ wird vertuscht werden können. Verantwortlichkeit für das Sein und das Werden liegen bei mir, es gibt kein Verstecken mehr vor mir selbst. Damit könnte ich beginnen, hinzuschauen, zu schauen ohne rosarote Brille, ohne Leid und Schuldzuweisungen, noch nicht mal an mich selbst. Es ist und es war mein freier Wille und ohne allem Erlebten und Gelebten würde ich heute an dieser Schwelle nicht stehen.

 

Nun, was ist das für eine Schwelle? Wie stelle ich sie mir vor? Wie kann ich sie überschreiten? Dafür gibt es kein Rezept. Mit über 7 Milliarden Menschen z. Z. auf der Erde gibt es über 7 Milliarden Rezepte. Sowohl die Schwelle, als auch das Überschreiten ist und bleibt eine individuelle Angelegenheit. Es liegt an mir, mich zu dieser Schwelle hinzubewegen, es sind, wenn ich genauer hinschaue einige Schwellen, die ich zu überschreiten habe. Die Anzahl der Schwellen und die Höhe der Schwellen sind sehr unterschiedlich. Und wie ich eingangs schon erwähnten habe, meine Seele hat jede Zeit der Welt, ich arbeite mich dahin und als Mensch habe ich die freie Wahl die Schwellen in dieser Inkarnation, in der nächsten oder übernächsten oder in Äonen von Jahren zu überschreiten. In unserer jetzigen Zeit scheint mir allerdings das Fenster weit geöffnet und eine Leichtigkeit gegeben diese Schritte zu gehen.

 

Es gibt keinen Königsweg. Der Weg in die Einheit, zurück in die Einheit ist absolut individuell. Dabei geht es um Bewusstsein und um Bewusstheit.  Sozusagen geht es um bewusstes Denken und Handeln. Ich bin oder ich werde all meiner Gedanken bewusst. Als Bild stelle ich mir vor, ich stehe neben mir und beobachtet gleichzeitig, was ich so denke, wie ich handele und agiere. Und auch dabei gibt es kein Rezept, das mir irgendwer ausstellt und ich dann nur noch den Anweisungen folgen brauche. Es gibt eine Instanz in mir, die mich begleiten und unterstützen kann. Die Begleitung und Unterstützung in mir gibt allerdings auch nicht die Richtung vor, in die ich mich hinbewegen will. Ich kenne inzwischen viele Wege, die einen sind länger und steiniger, die anderen kürzer und eventuell noch steiniger. Jede auch nur erdenkliche Konstellation ist möglich, ich mache sie möglich.

 

Was heißt das, ich mache sie möglich. Ich bin Spieler und Spielfigur gleichzeitig in diesem so faszinierenden kosmischen Spiel. Ich kann es mit den neuen Entwicklungen im Bereich der Filme und Videos vergleichen, als wenn ich mich als Zuschauer in das Spiel einlogge, als Mitspieler und nicht nur als Zuschauer, das Geschehen mitgestalte und dann noch mit vollem Zuspruch des Regisseurs rechnen kann. Sozusagen ist alles möglich, Irrwege mit eingeschlossen. Wobei Irrwege nur von mir als Mensch als Irrwege bewertet werden. Der Kosmos hat Zeit, denn Zeit ist, wie anfangs beschrieben nur irdisch. Es geht um den Prozess des Erkennens, des Erkennens meiner selbst und damit Verantwortung zu übernehmen für mein Denken und Handeln. Nichts ist besser oder schlechter, alles ist. Mit den Gedanken und den Handlungen beeinflusse ich das Spiel des Lebens, mein Leben und das Leben in meiner Umgebung im Nahen und auch im Fernen. Es geht für mich nicht darum der Gutmensch zu sein, es geht mir darum die volle persönliche Verantwortung für alles was war, was ist und sein wird, zu übernehmen.15.02.2019

Für mich scheint das oft einfach, zu einfach. Ich habe zu Beginn dieser Zeilen darauf hingedeutet, dass unsere derzeitige Sprache diese Themen nur umschreiben kann. Die Wörter, Sätze und Beschreibungen sind noch mit dem derzeitigen Bewusstsein belegt. Ich nehme mal den Begriff Liebe, ein Begriff von zentraler Bedeutung. Was verstehe ich heute unter dem Begriff Liebe, was meinten meine Großeltern damit und wie werden meine Enkelkinder damit umgehen? Immer wieder tauchen in mir Fragen über Fragen auf, die auf Antworten warten. Vergleiche ich das Fragen mit den Fragen als Kind, als ich vermutlich meiner Mutter ein Loch in den Bauch gefragt habe, gibt es für mich keine „blöden“ Fragen, es gibt nur die „Blödheit“ keine Fragen zu stellen. Die heutigen Kinder stellen oft weniger Fragen, weil viele bereits mit weniger Schleier belegt auf dieser Erde inkarnieren. Warum sollten sie auch etwas fragen, was sie schon längst wissen, bzw. den Kanal offen haben, um das Wissen abgreifen zu können. Es ist wie beim Computer, der eine oder andere hat andere Zugriffsrechte.

 

Und nun zum Thema Liebe. Was wurde darüber nicht schon alles geschrieben und vor dem Aufschreiben erzählt und in Liedern besungen. Auch wurde Liebe in den verschiedenen Facetten gelebt und praktiziert, Liebe über Liebe. Was ist der Kern in der Liebe, der Kern, der sich mit der Weiterentwicklung des Bewusstseins mehr und mehr herausschält, wie wenn ich eine Zwiebel, Schale für Schale entblättere. Ganz in der Mitte finde ich das Herz der Zwiebel, aus dem die Zwiebel weiter gewachsen wäre, wenn sie nicht geerntet worden wäre. Eine weitere Möglichkeit für eine Zwiebel ist auch, dass sie ausgewachsen ist. Kann Liebe ausgewachsen sein? Ja und nein. Formen der Liebe, wie wir sie auf der Erde kennen, können sich in sich erschöpfen und damit am Ende gehen. Dann noch die Frage nach der wahren Liebe. Auch wieder eine menschliche Sichtweise. Frage ich drei Personen bekomme ich gleiche Beschreibungen und gleichzeitig auch unterschiedliche Auffassungen, wenn ich in die Details gehe. Welche Form der Liebe kann bleiben? Und schon bin ich wieder an dem Punkt, wo mir die Worte fehlen diese Liebe, den Raum der Liebe zu beschreiben oder zu umschreiben. Ich fange mal mit einigen Begriffen an und überlege bei jedem Begriff mit welchem Inhalt ich jeden einzelnen Begriff belege: vertrauen, verbinden, annehmen, bedingungslos, zu meinem Wohle, zum Wohle des Gegenübers, zum Wohle aller, zum Wohle der Erde, des ganzen Universums.

 

 Das Thema Liebe ist zu groß, um es in einem Abschnitt beschreiben zu können. Und es ist ein zentrales Thema. Die einen von uns sprechen von der All-Liebe, der allumfassenden Liebe. Bitte, liebe Leser, immer wieder die Begrenztheit der Sprache beachten. Was ist alles? Alles eben, eben wirklich alles. Nichts bleibt außen vor, auch nicht das Negativste vom Negativen. Ja, das ist schwerer Tobak für mich, der ich so gerne trenne und unterscheide, in Gut und Böse. Das ist die polare Sichtweise, darauf begründe ich mich als Mensch und so sehe ich die Welt. Ich werde dieses Thema immer wieder aufgreifen. Es ist fundamental wichtig, ich habe es heute tangiert und es begleitet mich selbst auf dem Weg ins Zentrum. Und wie kann ich mir das Zentrum vorstellen? Große Leere und große Fülle gleichzeitig! Es zu beschreiben fehlen mir die Worte. Ich kann es fühlen, erfühlen und dann nach Worten suchen die Tiefe der Liebe zu umschreiben. Es ist auch kein Zustand. Der Zustand wäre ja nur ein Augenblick, es ist ein immerfort strömendes Lebensgefühl, ein Gefühl von Lebendigkeit, als wollte mein Herz zerspringen und überfließen, und das gleichzeitig. 17.02.2019

Wie viel Liebe halte ich den heute schon aus? Wie ist es mit der Liebe zu meinen Eltern, Partnern und meinem Sohn? Wie viel kann ich geben, wie viel annehmen ohne das Gefühl zu fühlen, verschlungen oder aufgefressen zu werden? Wieder Fragen über Fragen und es scheint keine direkte Antwort zu geben. Eines kann ich sagen, ich werde die Antworten nicht im Außen finden, auch nicht bei meiner Partnerin, auch mein bester Freund kann mir nicht die abschließende Antwort geben. Die Antworten kann ich nur in mir selbst finden und spüren. Wenn dann noch Gefühle dazu kommen, bin ich auf einem guten Weg. Bereits im Abschnitt, über die Schwelle, habe ich auf die immense Vielzahl möglicher Rezepte hingewiesen. Ja, dies ist ein Weg zur Liebe, er kann lang oder kurz, steinig oder eben, gerade oder mit Irrwegen verbunden sein. Eines kann ich versichern, ich werdet sie finden, diese Liebe, nach der ich mich im Innersten sehne. Nur wann kann ich nicht sagen, heute, morgen oder in hunderten von Erdenjahren, es ist meine Entscheidung, ich bin Schöpfer meiner selbst.

 

Und dabei ist dieser Prozess, der Prozess zur Liebe gleichzeitig nur mit Liebe zu erreichen. Ja, ich weiß, das klingt paradox, wie kann ich etwas erreichen durch eben dieses etwas, was ich ja noch nicht habe. Und hier liegt ein wichtiger Punkt.  Es ist richtig, zu etwas hinstreben wollen und es schon haben sollen, um dahin zu kommen, ein Unding ist, unmöglich zu erreichen ist. Ja und nein, sage ich mal wieder. Zu einfach, höre ich mich wieder denken, ich bin schon angekommen am Ziel, nur dessen bewusst bin ich mir noch nicht. Und wieder geht es auch bei der Liebe, mich ihrer und ihrer immensen Möglichkeiten und Ausdrucksweisen bewusst zu werden.

 

Die freie Wahl des Menschen ist uneingeschränkt. Das heißt, es gibt wirklich keinerlei Einschränkung für mich als Mensch, für was oder gegen was ich mich entscheide. Was wäre das auch für eine Freiheit, wenn die Freiheit Mensch zu sein einer Beschränkung unterliegen würde. Frei heißt frei, wie unendlich auch kein Ende und damit auch kein Anfang hat, unendlich eben. Ich werde mir dieses Raumes bewusst, es ist dabei egal wie lange ich für diesen Prozess des Erkennens auch brauche. Die Menschheit ist nach meinem Verständnis schon lange, sehr lange in diesem Prozess. Ich habe Vertrauen, besonders in mich selbst. Der Samen liegt schon ewig in mir, er darf aufgehen und erblühen und ich kann mich daran erfreuen.

 

Was ist möglich und was ist unmöglich? Alles eine Frage meines Standpunktes, der Bewusstseinsebene auf der ich mich gerade bewege und meines Vertrauens in mich selbst. Ich spreche hier nicht vom Selbstvertrauen, das ist etwas was ich in der Kindheit und mit meinen Eltern und nahen Menschen mehr oder weniger aufbaut habe. Ich will vom Vertrauen, meinem Urvertrauen in das Sein und in das Leben sprechen. Etwas, was meine Seele schon immer in sich trug und immer in sich tragen wird. Ich will mal wieder etwas in Worte fassen, für das die geistigen Welt keine Worte hat und auch keine braucht. Es liegt im Sein des Menschseins Worte zu entwickeln, Worte für die neue Zeit, Worte für das in Evolution befindliche Bewusstsein, für die Evolution menschlichen Seins und menschlichen Werdens.

 

Zeit, eine Einheit des menschlichen Geistes, eingebracht als Begrenzung des Seins, macht es für mich auf der Erde schwer. Ich erkenne die Begrenztheit, die damit verbunden ist und gleichzeitig den Segen, der sich damit auf der Erde entwickeln kann. Ohne Zeit wäre es unmöglich z. B. Gefühle in voller Bandbreite und Tiefe zu erleben. Ich sehe mich in der Auseinandersetzung mit meinen Gefühlen und bin erfreut, wie ich mehr und mehr erkenne, was sie mit mir, meinem Gegenüber und meinem Umfeld machen. Die Zeit ist eine Grundvoraussetzung Gefühle erleben zu können und den Umgang mit ihnen zu lernen, zu lernen, was für mich gut ist, mich nährt und was mich von mir wegbringen kann. Es bedarf Mut, Mut mich damit auseinanderzusetzen und meine Erkenntnisse dann zu integrieren.

 

Ungeduld ist eine menschliche Komponente, die eng mit dem Faktor Zeit verbunden ist. Bei Kindern kann ich beobachten, wie unterschiedlich bereits Kleinkinder damit umgehen. Die einen bringen schon sehr früh Geduld auf, die anderen bringen mit ihrer Ungeduld ihr ganzes Umfeld durcheinander. Warten auf etwas war für mich als Kind oft schwer. Mit der Zeit hat mich mein Umfeld gezwungen mir ein Maß an Geduld anzueignen. So ist es auch mit dem Weg, dem Weg, von dem ich immer wieder sage, er wäre mein Ziel.

 

Ich spreche jetzt von meinem irdischen Sein, meinem irdischen Leben. Was bedeutet für mich ein Paradies. Ich kann es kaum glauben, dieses Paradies, das von großen Weltreligionen im Himmel vorausgesagt wird, kann vermutlich auf der Erde erlebt und gelebt werden. So war es offensichtlich zumindest vom Geist gedacht worden. Ich als Mensch habe die freie Entscheidung mich dahin zu entwickeln. Und zwar immer wieder: heute, morgen oder in Äonen von Jahren. Das ist die neue Zeit, mit dem Bewusstsein dafür, ich spreche von der 5. Dimension. Ich kann ein Leben wie im Paradies führen, in voller und ganzer Verantwortung für mein Denken und Handel.

 

Ich lasse mir Zeit und zwar so viel wie ich brauche. Ich will es in Ruhe angehen, in Ruhe mit innerer Gelassenheit und Vertrauen in mich selbst. Ich habe meinen eigenen Rhythmus und meine ureigene Geschwindigkeit. Ich kann es noch aus verschiedenen Blickwinkeln, von näher und weiter betrachten, absolut endgültig beschreiben geht nicht. Da fehlen mir die Worte und eventuell auch die Zeit. 18.02.2019

Ich kann auch über alles Mögliche sprechen, es geht oft schnell und fließend. Allerdings ist das gesprochene Wort sehr flüchtig und ohne Aufzeichnung erinnert sich mein Gehirn sehr moduliert. Und wie bereits erwähnt kommt ja noch die Begrenztheit der Wörter dazu. Was allerdings beim Sprechen möglich ist, entfällt beim Schreiben. Es ist der Ausdruck der Stimme, die sehr viel an wichtigen, meist unbewussten Inhalten übermittelt. Für den Hörenden kann deutlich mehr wahrgenommen werden, als Lesenden zwischen den Zeilen erkennen können.

 

Kann ich wirklich über alles sprechen auch über Sexualität? Sexualität ist der Lernbereich, der mich am stärksten in die Dunkelheit geführt hat und dort im Schattenbereich unbewusst arbeitet und arbeitet, sein Unwesen treibt. Hier gilt es für mich Licht hineinzugeben, alles zu beleuchten, auszuleuchten und mir bewusst zu werden, welche Mechanismen am Arbeiten sind. Die Mechanismen sind gerade in diesem sensiblen Bereich sehr vielschichtig und die Zusammenhänge aufzudröseln bedürfen meiner Geduld, Willenskraft und Zeit. Nun, was bedeutet schon Zeit.

 

Verantwortung für mein Leben zu übernehmen ist eine große Herausforderung für mich. Und ich werde mich nicht mehr wegducken können. Ich will Verantwortung zur Integration übernehmen, um dann in vollem Bewusstsein und voller Verantwortung die Zukunft zu denken und dabei die Gegenwart in vollen Zügen genießen. Es scheint mir oft nicht leicht und doch weiß ich es kann leichter werden. Ich gehe mit Mut und Zuversicht, Schritt für Schritt meinen Weg. Das kann mich tragen, dahin, wo mein Innerstes sich hin sehnt.

 

Das Mysterium, die Liebe ist eine Kraft, eine Energieform reinster Natur. Nicht messbar und gleichzeitig in ihrer Wirkung immens. Die Liebe kann Berge versetzen und unendliche Formen annehmen. Frei vom Ego fließt die Liebe ohne Unterlass, wie ein Kraftwerk ohne Zuführung weiterer Energie. Ich vergleiche es mit einem Perpetuum Mobile. Einmal in Gang gesetzt, speist sich die Liebe aus der Liebe.

 

Nun wird es für mich schwierig. Ich kann keine Worte finden um das Phänomen der Ewigkeit zu beschreiben. Ich als Seele auf der Erde, als irdisches Energiewesen hat in der Ewigkeit mit vielen, mit allen Seelen des Kosmos, sich vor Äonen von Jahren entschieden das Experiment mit eingeschränkter Wahrnehmung zu starten. Und hier zeigt sich für mich schon der Widerspruch in sich. Wie kann etwas, was der Ewigkeit unterworfen ist, einen Anfang haben? Die Evolution des Lebens ist energetisch gesehen eine Evolution von Bewusstsein, ein Fluss von Energie ohne Anfang und Ende, unendlich, geboren in der Ewigkeit und fließend in die Unendlichkeit, in die Ewigkeit. Ich lebe als menschliches Wesen im Bewusstsein der Endlichkeit und so endlich ist auch mein Wortschatz . Nun gilt es für mich und mein freier Wille ist unabdingbar, das offene Zeitfenster zu nutzen, mein beschränktes menschliches Bewusstsein weiter zu entwickeln und zu neuem, erweiterten Bewusstsein zu transformieren.

 

Und nun zur Sexualität des Mannes, der Frau und in Verbindung mit beiden. Sexualität beginnt für mich nicht erst mit sexuellen Fantasien oder dem Kribbeln im Körper, menschliche Sexualität beginnt für mich bereits mit dem Inkarnieren in einen menschlichen Körper und berührt jeden Bereich des Tempels, den Körper.

 

Das menschliche Leben, wie ich es lebe und liebe scheint mir ein großes kosmisches Experiment zu sein. Ich bin dabei Gestalter, Handelnder und Erlebender zugleich. Mit dem Faktor Zeit wird die Gleichzeitigkeit im Universum gedehnt und mein Erleben mit all den Gefühlen, dem Wollen und allen irdischen Gelüsten erst möglich. Dies geschieht mit der Einwilligung meiner Seele, aller Seelen auf Erden, aller Seelen, die heute auf der Erde inkarniert sind und aller Seelen im Universum. Das bedeutet, dass das gesamte Universum dieses Spiel spielt, als Akteur und als Betroffener.

 

Über das Einssein wird viel geschrieben in der heutigen Welt. Welches Einssein ist da gemeint? Ich kenne das Gefühl des Einssein im täglichen Leben. Einssein mit dem Partner, mit meinem Sohn, mit der Familie, sogar mit der Arbeit, wenn sie für mich wirklich passt. Dann kenne ich noch das Einssein in wenigen Augenblicken, beim Orgasmus, beim Betrachten eines Naturschauspiels oder wenn ein neu geborenes Kind  auf meinem Arm liegt. Auch bei manchen Tätigkeiten, die mir besonders entsprechen, entsteht bei mir oft das Gefühl des Einssein. Und wie ist es mit dem sich Eins-Fühlen mit mir selber. Mich einfach zu lieben, wie ich gerade bin. Damit meine ich nicht die Selbstverliebtheit, wie bei einem Narzissten. Nein, es geht mir um ein Annehmen aller Aspekte meiner selbst. Kenne ich sie schon alle, die heller und dunkler erscheinenden Anteile meiner selbst? Je mehr ich davon kenne, umso mehr stehen Tore offen, um das Einssein in der Fülle und in der Leere wahrzunehmen, das Einssein mit allem, mit dem gesamten Universum.

 

 Der entscheidende Faktor für mich in der neuen Zeit ist die Liebesfähigkeit. Liebesfähigkeit zu mir, in der Partnerschaft, zu den Angehörigen und zu den ausgeübten Tätigkeiten und zu allem, was ist, was war und was sein wird. Die Liebesfähigkeit ist der Schlüssel zur neuen Zeit, zum Bewusstsein in der neuen Zeit. Leicht, sehr genau und wirkungsvoll zeigt sich für mich alles im Außen, mein Herz ist offen und ich kann eins werden mit mir selbst und dem gesamten Universum. Die Entscheidung dafür liegt ganz in meiner Hand und ich bin mir sicher dabei begleitet zu werden. 19.02.2018

Das Leben auf Erden, mit Lieben und Hassen, mit Gut und Böse, mit Groß und Klein, mit viel und wenig, mit allem oder nichts, ist ein polares Gebilde. Zwischen den extremen Polen findet das Leben auf der Erde statt, voller Spannungen und in der ständigen Bewegung in diesem polaren System. Kommend aus der Einheit haben die Menschen dieses kosmische Spiel begonnen und zum nie endenden Spiel kreiert. Und da bin ich wieder in der Unendlichkeit des Seins und wie ich inzwischen aufgezeigt habe, endlos, ohne Anfang und Ende, wie die Schlange, die sich selbst in das Schwanzende beißt. Binsenweisheiten sagen viele, von Mystikern seit Jahrtausenden beschrieben. Worin besteht dann der Unterschied zwischen damals und heute, wenn ja schon alles immer so war? Der Unterschied liegt im Bewusstsein jedes Einzelnen. Der Unterschied ist, dass ich vom Ahnen und Vermuten mich in das Wissen hinein entwickele. Damit werde ich meiner Schöpferkraft bewusst und kann frei entscheiden diese Kraft bewusst einsetzen im Heute und Morgen, im Jetzt.

 

Mann und Frau können in der Körperlichkeit miteinander heilen, endlos heilen. Der in der Sexualität und besonders in der Vereinigung in Bewegung gesetzte Energiefluss, kann heilen, heilen bis ins Unendliche. Er kann mich auch weiter in Verstrickungen führen. Göttlicher Sex, wie von Barry Long und anderen beschrieben, ist ein Heilungsritual auf höchst menschlicher Ebene. Es sind Vorbereitungen dafür von Nöten, mal mehr, mal weniger, mal länger, mal weniger lang.

 

Körperliche Schmerzen werden von vielen als Geißelung betrachtet, als Abbitte für begangene Taten. Mitnichten, körperliche Schmerzen sind weder das eine noch das andere, das wird alles von meinem Verstand in diese eine oder andere Form gepresst. Wenn ich körperliche Schmerzen verspüre, dann ist der Schmerz ein Hilferuf, ein Weckruf, inne zu halten und zu schauen, was ist denn los mit mir. Was ist los in mir, was ist los in meiner nächsten Umgebung, in meiner Familie, bei der Arbeit und in meinem Denken. Ich bin Schöpfer meiner selbst und auch alleine verantwortlich für mein Denken und Handeln. Ich habe als Mensch den freien Willen, bedingungslos und für alle Ewigkeit.

 

Der Wille ist geklärt. Und wie ist es mit dem Wollen. Das ist schon sehr verzwickt mit dem Wollen. Wer spielt da alles mit, in diesem Spiel. Mein Denken, mein Verstand, mein Ego, meine gesamte Vorgeschichte meines Seins und zwar bis in den Ursprung. Falls ich überhaupt von einem Anfang sprechen kann. Ich könnte diesen gordischen Knoten natürlich auch zerschlagen, die Einzelteile wirken allerdings weiter und treiben ihr Wesen und Unwesen. Ich könnte auch das Entknoten und Entwinden beginnen. Dann bekomme ich einen langen, einen sehr langen Strang, eine Linie, ein Lifeline, eine Lebenslinie auf der ich gut und schnell alles Geschehene betrachten kann und Heilung geschehen kann. Es ist mein freier Wille.

 

Zum Ausdruck seelische Schmerzen will ich noch Einiges sagen. Der Begriff Psyche kommt aus dem altgriechische und wird auf Deutsch mit dem Begriff Seele übersetzt. Heute wird der Begriff seelisch und Psyche von uns für das innere Erleben, der Gedanken, Fantasien, Ängste und einiges mehr benutzt. Auch die Seele ist ein Faktor im inneren Erleben. Nur verletzt werden kann sie niemals, sie kann sich mit Anteilen aus dem Tempel, dem lebenden Körper zurückziehen, allerdings nie ganz, sonst wäre der Körper nicht mehr beseelt und damit tot. Was verursacht nun bei mir die Schmerzen, Schmerzen beim inneren Erleben meiner Wirklichkeit. Es sind die Fehlannahmen und Rückschlüsse im Denken, die mir so viel Schmerzen bereiten können. Überprüfe ich mein Denken und lasse mich von meinen Gefühlen leiten, wird es innerlich warm, und ich bin den Ursachen der Schmerzen ein Stück näher gekommen.

 

Ich kann sagen, über das Leben zu schreiben, über mein Leben zu lesen und mein Leben zu Leben ist eine ganz andere Nummer. Es ist einfach für mich darüber zu lesen, schreiben, ganz allgemein zu bleiben, was leben für mich sein könnte und was es ist. Mein eigenes Leben zu leben ist die Herausforderung, der ich mich selbst zu stellen habe. Meine Seele begleitet mich auf meinem Weg, mal mit vielen Seelenanteilen, mal mit weniger vielen. Die Seelenanteile sind immer dabei, als Wegbegleiter, Unterstützer, Mahner und als Lebenshauch für meine Lebendigkeit. Nehme ich Kontakt auf und gehe in jegliche Form der Kommunikation, kann es sich für mich lohnen.

 

 Welche Vorbereitungen sind für mich von Nöten, um über die Körperlichkeit zwischen mir und einer Frau oder auch in Gruppen zu einem Heilungsritual zu gelangen? Was bedeutet Heilung? Unter Heilung verstehe ich, das in Ordnung bringen von mir, das aus meiner Ordnung gefallen ist. Bei der Körperlichkeit zwischen den Lebewesen auf der Erde, zwischen Mann und Frau wurden über die vielen Jahre alle nur erdenklichen Variationen durchgespielt, um zu erfahren, was in diesem Bereich zu erfahren war. Nun, in der neuen Zeit räume ich nun auf, schaffe Ordnung, um in meine göttliche Ordnung zu gelangen. Was ist dabei für mich zu tun? Nicht mehr und nicht weniger als Ordnung zu schaffen, aufzuräumen in meinen eigenen Wänden meines Innenlebens und der Art und Weise, wie ich dies nach außen in den Alltag bringe. Ehrlichkeit zu mir selbst, im Betrachten aller meiner Sehnsüchte, Fantasien, Gefühlen und meinem Verlangen, mich meiner Höhen und Tiefen bewusst werden und dann in diesem Bewusstsein neue Entscheidungen zu treffen. Dafür habe ich kein Rezept, mein menschlicher Geist hat sich individualisiert und damit gehe ich meinen Weg in diese Freiheit selbst. Ich weiß und fühle mich begleitet ganz gleich welchen Weg ich wähle. Mein freier Wille ist mir in die Wiege gelegt. 20.02.2019

Woher kommt Wissen und wo ist Wissen abgelegt und wie kann ich Wissen  finden? Eine Frage, die nicht in wenigen Worten  verständlich machen kann. Ich verweise hier auf die Begrenztheit der Worte. Fange ich mal damit, woher Wissen kommen könnte. Zum einen kann ich sagen natürlich aus meinem Kopf, meinem Denken, meinem Verstand. Gefüttert vom ersten Tag, dem ersten Atemzug an, über mein gelebtes und erlebtes Leben. Dazu gehören alle Erfahrungen in meinem Umfeld, von meiner Mutter bis später zu meinem schulischen, beruflichen und privaten Umfeld, bzw. diesen Feldern innewohnenden Energien. Dies ist nur ein kleiner Teil von meinem Wissen. Woher könnte der Rest gekommen sein? Kommt er aus dem Universum. Das Universum hat ein Weltengedächnis (Akaschachronik), genauso wie meinen Zellen ein Zellengedächnis innewohnt. Dort ist Wissen auch abgelegt. Wie kann ich dieses Wissen finden? Indem ich mich selbst finde, dann finde ich meine Seele und die ist die Verbindung zum Geistigen, zum Universum und damit zum Wissen. Es gibt für diesen meinen Prozess und dem Weg dahin, keine allgemein gültige Rezeptur, keine Zeitvorgabe und auch kein Müssen, mein freier Wille ist mir in die Wiege gelegt. Ich kann mich auf den Weg machen, ich kann mich dagegen entscheiden, das ist aus geistiger Sicht beides völlig in Ordnung.

 

Es ist schwierig für mich genaue Bilder und Metapher für den geistigen Bereich zu erarbeiten. Meine irdisch/menschlichen Begriffe und Vorstellungen unterliegen einer von mir und der geistigen Welt festgelegten Begrenzung. Ohne diese Begrenzung wäre glaube ich die Installation von Zeit nicht möglich gewesen. Genauso gäbe es keine Kausalitäten und noch einiges mehr nicht. Die geistige Welt ist eine Gemeinschaft von Enitäten und sie verkörpern alle Aspekte des menschlichen Seins. Hier vermischen sich schon wieder Mann und Frau. Inzwischen ist in der Psychologie längst anerkannt, dass auch die Frau männliche Aspekte besitzt, die Einen leben ihre männlichen Aspekte deutlicher aus, die Anderen weniger. Bei den Männern und somit auch bei mir ist es das Gleiche mit meinen weiblichen Aspekten oder Anteilen.

 

Ich stelle mir immer wieder die Frage, wie war das mit der Liebe zwischen den Menschen und besonders zwischen Mann und Frau gedacht? Heute weiß ich und spüre es auch in meinem Körper mehr und mehr, die Liebe war universell gedacht. Die Liebe ist eine Energieform, die alles einschließt und nichts auslässt. Alles und ich meine wirklich alles, die gesamte Unendlichkeit. Meine Wertungen von Gut und Böse, besser und schlechter sind reine irdisch-menschliche Eigenschaften. In der geistigen Welt wird nicht unterschieden, da wird weder bewertet noch gewertet, niemals. Auf der Erde geht es für mich dabei um das Annehmen, so wie es ist, die Situation so annehmen wie sie sich zeigt.

 

Die Liebe zwischen Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau personalisiert die Liebe und lässt sie im Gegenüber erkennen. Der geistigen Welt geht es um das Erkennen und die geistige Welt war sehr erstaunt als die Menschen aus dem Erkennen, Forderungen an den Gegenüber entwickelt haben. Die geistige Welt will mir Grundlagen vermitteln, Grundlagen um leichter und bewusster  in die neue Zeit hineinleben zu können. Ich sehe die geistige Begleitung als eine Form der Begleitung an, Schritte zu gehen, Wege zu beschreiten, bewusst zu werden und mein Potential im Alltag zu leben, das Potential zu leben, das in mir wohnt. Es geht für mich um Erkenntnis und der Umsetzung im Alltag. So gut und so wertvoll es zu einer Zeit für den Einen oder Anderen war und ist, sich in Höhlen und Meditationen aufzuhalten, ist die Zeit gekommen den Alltag mit seinem täglichen Einerlei im Bewusstsein des Erkennens und tiefster Liebe zum Leben, zu leben. Ich bin mutig und ich weiß aus geistiger Sicht gesehen, kann es keine Fehler geben. Alles sind Situationen, in denen ich lernen und neue Entscheidungen treffen kann.

 

Was ich mit Liebe meine, ist sehr grundlegend. Es geht mir um das Erkennen der universellen Liebe, dem Erkennen, Wahrnehmen und dem achtvollen Annehmen von allem was ist. Und zwar von allem. Mein menschlich-irdisches Bewusstsein ist ein kleiner Ausschnitt, es ist eine Ebene von Bewusstsein und ich weiß, es gibt derer noch viele. Ich spreche von der All-Liebe und ahne bereits, wohin es mich führen kann. Der Weg geht „zurück“ er geht „vorwärts“ in die Einheit, in das Eins-Sein. Dabei werde ich mir bewusst, dass ich mit meiner Denk- und Reflexionsfähigkeit und vor allem meinem Fühlen, mich selber spüren, die neue Ebene, die neue Zeit, betreten kann.

 

Es wird Zeit, sage wir oft und meinen damit, ich kann etwas tun und fühlen, es drängt mich danach es umzusetzen. Nur wer drängt, wer sagt, was ich zu tun habe? Es kann meine Partnerin, mein Vorgesetzter oder eine andere Person sein. Wer trifft die Entscheidung in die Gänge zu kommen?  Schlussendlich wir selber, ob gewollt oder ungewollt, ohne mein Wollen komme ich nicht in Bewegung, nicht in die Umsetzung meiner Gedanken. Dieser ganze Entscheidungsprozess in mir braucht Zeit, Zeit, die es auf geistiger Ebene nicht gibt oder für meine irdische Vorstellung unendlich viel gibt. Im irdisch-menschlichen Sein liegen im Faktor Zeit wichtige evolutionäre Komponenten zu Grunde. Kausalitäten, Entwicklungsmöglichkeiten und Fähigkeiten eines für mich gedehnten Seins.

 

 In den geistigen Welten fehlt der Faktor Zeit gänzlich. Mit der Entscheidung aller, auch mit der meinen, ist das menschliche Erdenbewusstsein begonnen worden und entfaltet sich aus der Unendlichkeit in die Unendlichkeit. Es ist schwierig in Worte zu fassen, durch Worte zu begrenzen, was im Grunde grenzenlos ist. Mit dem Inkarnieren auf der Erde ist eine Begrenzung meines Bewusstseins einhergegangen, Schleier haben sich wie Vorhänge vor Wahrheiten geschoben, um alle nur erdenkliche Spielvariationen meines Seins zu entwickeln, zu erleben und dem Wissen hinzuzufügen. Alles mit meiner Zustimmung und meiner Teilnahme an diesem kosmischen Spiel. Ich werde mir bewusst, bereits mit meinen Gedanken, Fantasien und Wünschen beeinflusse ich die Materialisation, die Verdichtung von Energie und damit alles was ist und kommen wird. So war und ist es von mir und uns allen gewollt, ich erinnere mich daran und werde dabei begleitet. 21.02.2019

Die Liebe ist eine Energieform, die mächtigste Energieform im Universum. Sie ist in ihrer Existenz rein, d.h. frei jeglicher Anhaftungen, frei von Bedingungen aller Art, frei flottierend im Universum und gleichzeitig verbunden mit allem Sein.

 

Ein Paradoxon könnte man sagen und für unser menschlich-irdische Bewusstsein logisch und korrekt. Auf dieser Ebene kommt mein Verstand immer zu dem Ergebnis, dass eine Situation in ihrer Gesamtheit erfasst, ein Paradoxon darstellt. Ich verstehe es als sich gegenseitig ergänzend, um eine Einheit bilden zu können und als Spannungsfeld, um Bewegung und damit Evolution erst möglich zu machen. Diesen Regularien bin ich auf der Erde ausgesetzt, ich bin Planer, Ausführende und Betroffene gleichzeitig. Ich spreche dabei von einer Annahme, was ist. Allerdings geht es nicht um blindes, unbewusstes Annehmen, mich hingeben und ergeben, sondern um bewusstes Annehmen. Es geht für mich um das bewusste Übernehmen der Verantwortung für alles, was ist, individuell, kollektiv und universell.

 

Es ist ein Erinnern, kein Lernen von Unbekanntem. Was für mich zu lernen ist, ist das Bewusstwerden, das meinem Bewusstsein Hinzufügen von längst bekanntem universellem Wissen. Dabei ist e sehr wichtig ein körperliches Gefühl dafür zu entwickeln. Bleibt es nur beim Verstehen in meinem Kopf, in meinem Denken, dann birgt es die große Gefahr, dass das Bewusstsein von meinem Ego genutzt wird. Was sich daraus entwickeln kann, habe ich in meinem Leben erlebt. Will ich das wiederholen? Meiner Meinung nach habe ich es schon genügend in allen erdenklichen Variationen gelebt. Es ist und bleibt meine Entscheidung, die geistige Ebene kann warten. Für sie existiert der Zeitfaktor nicht.

 

Die Liebe, die größte Kraft im Universum stelle ich mir als durchdringende Energieform vor. Sie ist mit keinerlei Vorstellungen und Bedingungen verknüpft. Sie ist ohne Wertung und ohne jegliche Anhaftung. Rein in ihrer Urform, sich allem annehmend, was ist. Es ist für mich schwer, oft fast nicht vorstellbar, dass alle negativen Geschehnisse auf unserer Welt auch von der Energie der Liebe durchdrungen sind. Meine Gefühlsfähigkeit ist eine reine irdisch-menschliche Eigenschaft und in dem kosmischen Spiel frei von jeder Begrenzung. Eine, in meinem Handeln liegende Verantwortung für das Wohl von mir selbst und für mein Umfeld, will von mir entwickelt werden, um die Erkenntnisse des universellen Wissens zu integrieren. Ich bin meiner Zeit bewusst, im vollen Bewusstsein meiner eigenen, individuellen Verantwortung. Diese Verantwortung liegt bei mir selber und zwar voll und ganz, ohne Ausnahme und ich betone nochmals, ohne Ausnahme. Ich werde dabei begleitet.

 

Ich bin der Liebe, der universelle Liebe näher gekommen. Heute möchte ich aufzeigen, wie diese Liebe auf unserem Planeten gelebt werden kann. Wie können Mann und Frau, Frau und Mann, Frau und Frau, Mann und Mann und alle weiteren Spielformen dazwischen die universelle Liebe leben und dabei lieben. Grundvoraussetzung für universelles Lieben ist die Absichtslosigkeit, d. h. ohne jede Erwartungshaltung an das Gegenüber schenke ich Liebe und Zuneigung. Ich meine wirklich schenken, schenken ohne auch nur irgendetwas zu erwarten. Ja, ich weiß diese Urform des liebens ist oft schwer vorstellbar und in der Umsetzung, im Leben, im Alltag wenig sichtbar. Es ist ein Bewusstseinsprozess für mich als Individuums notwendig und dieser Prozess kann gänzlich individuell verschieden sein. Ich verstehe es als Metapher, als Bild, die große Seele hat sich in viele Einzelseelen aufgeteilt, um über einen langen Entwicklungsprozess wieder alle, inzwischen individualisierte Seelen, zu einer Einheit zurückzuführen. Dabei ist wichtig, dass nun die Individualität jeder einzelnen Seele und somit auch meine zur Bereicherung der großen Seele beiträgt.

 

 Was bedeutet für mich eine Seele zu haben, beseelt zu sein. Jeder Körper, jedes Lebewesen ist beseelt, d. h. eine Seele, ist inkarniert, zu Fleisch, zu etwas Festem geworden. Ich als Mensch sage, ich habe eine Seele. Die Seele hat mich, sage ich und schon ist Spannung zwischen den Ansichten und Einsichten und mein Leben lebt. In der neuen Zeit geht es für mich als Mensch darum, mir beide Sichtweisen bewusst zu machen und im realen Leben, im Alltag zu leben. Das Geschenk zu erleben, welches ich mir selbst gemacht habe. Meine Seele ist in meinen Körper gegangen und taucht damit ein in die Gefühle, Emotionen, Wahrnehmungen aller Art und ich als Mensch nehme wahr, werte, stimme zu und lehne ab. Dies geschah bei mir meist nur über den Verstand und nun ist es für mich wichtig den Körper, mit all seinen Zellen und Wahrnehmungsmöglichkeiten mit einzubringen, zuzulassen, Körperreaktionen zu zeigen und in das Gesamtsystem zu integrieren. Ich werde mir meiner selbst bewusst, in meiner ganzen Größe und dem Potential, das in mir wohnt. 22.02.2019

Das Leben auf der Erde ist heute sehr vielfältig und geschieht in hohem Tempo. Es darf wieder langsamer werden. Es liegt in meiner Verantwortung mir dieser Entwicklung bewusst zu werden und Entscheidungen zu treffen. Für mich und nur für mich. Solange ich noch meine, der Gegenüber hat sich zu verändern, bin ich immer noch auf der alten Spur. In der neuen Zeit liegt die Verantwortlichkeit, wie schon seit Äonen von Jahren auch weiter bei mir als einzelnes Individuum, nur werde ich mir dieser Verantwortung bewusst und bewusster. Und ich wiederholen mich, im Denken, Handeln und im Erleben meines menschlichen Seins.

 

Was hat das Geben und Nehmen in diesem Zusammenhang für mich für eine Bedeutung? Unter Berücksichtigung der Begrenztheit der Sprache, kann ich diesen Themenkomplex be- und umschreiben, ich bleibe dabei bei einer Annäherung und werde mit dem Fortschreiten  individuelle Antworten finden. Nehme ich mal die beiden Wörter schenken und beschenkt werden. Ich schenke ohne Bedingungen und ohne Erwartungen. Ich schenke aus tiefster Liebe zum Leben, zutiefst dankbar ein „Objekt“ gefunden zu haben, um schenken zu können. Das „Objekt“ nimmt das Geschenk aus tiefster Liebe an, ohne Bedingung und ohne Erwartung. Damit kommt die Urliebe ins Fließen und die „Objekte“, ich und mein Gegenüber erleben Lebendigkeit, nehmen wahr und empfinden Stimmigkeit, Ruhe, Gelassenheit, Fülle und Leere gleichzeitig. Ich werde dabei begleitet, schreite mit Mut voran, ich brauche Übung und Bewusstsein, ich weiß, es gibt keine Fehler, es gibt immer nur wieder neue Entscheidungen in immer wieder ähnlichen Situationen. Was ich in meinem Menschenleben lerne ist ein Bewusstwerden von Fähigkeiten, die längst in mir ruhen, es ist ein Erinnern meines Potentials. In Achtsamkeit, Vertrauen und vollen Mutes kann ich den Weg beschreiten, den Weg des Menschwerdens, so wie ich ihn auf geistiger Ebene mitgedacht habt und auch heute noch mitdenke.

 

Wie geht das für mich, mein Leben in der neuen Zeit zu leben, in die neue Zeit hineinzuleben. Unaufhaltsam geht die menschliche und damit auch die individuelle Entwicklung und Evolution weiter. Sie schreitet voran und wird in ihrem Sein deutlich und klarer. Verbunden mit dem Urstoff der Liebe werde ich als Mensch mir meiner bewusst und bewusster. Ich wiederhole mich, ich habe den freien Willen, es liegt an meinen Entscheidungen, im Kleinen, wie im Großen, wie ich meinem täglichen Leben begegne. Ich schreite mutig voran und werde auf den geistigen Ebenen begleitet. Die geistige Welt begleitet mich, d. h. sie ist bei mir, egal welche Entscheidungen ich treffe. Die Richtung ist klar, es geht zur Einheit, zum Einssein.

 

Liebe als universelle Kraft ist der Motor jeglichen Lebens. Liebe ist Motor und Kraftstoff zugleich, ohne Begrenzungen, ohne Anfang und Ende, schon immer allgegenwärtig und immerfort fließend und jegliches Leben speisend. Liebe, die universelle Liebe ist unerschöpflich, ja sie speist sich selbst und dehnt sich aus. Sie kann von mir wahrgenommen werden, jedoch in ihrer Größe ist sie für mich kaum fassbar, weil sie eben grenzenlos ist und für mich mit meinem polaren Denken eine Begrenzung stattfindet. Diese Begrenzung in mir kann ich verschieben, verschieben bis die Grenzen kaum noch wahrnehmbar sind.

 

Was bedeutet Einssein, eins-sein mit mir selbst und eins-sein mit allem. Zwei unterschiedliche Ansätze und doch das Gleiche und gegenseitig Bedingte.

 

Mit der Kraft der Liebe zu mir selbst, mit allem was in mir ist und mit der Kraft der Liebe für alles was um mir ist, verändert ich mich mit Liebe zur Liebe, zum Annehmen und zum Integrieren allen Seins. Es scheint, wie so oft paradox und ich weiß, um Polarität zu vereinen, werden die Gegenpole wieder zusammenkommen. Vor Äonen von Jahren hat sich meine Seele getrennt, um sich zu erfahren und nun bin ich als individualisierte Seele mit immensen Erfahrungen zurückgekommen und  schreite vorwärts in die neue Zeit, in die Zeit der Transformation mit all meinen gemachten Erfahrungen.

 

Wie kann ich zwischenmenschliche Liebe zur allumfassenden Liebe ausdehnen, erweitern und in sie hineinleben. Es ist ein großes, ein sehr großes Feld und ich kann zum Verstehen nur einzelne Aspekte mit verschiedenen Blickwinkeln und Betrachtungsstandpunkten beleuchten. Ich beginne mit der Liebe zu mir selbst. Mich selbst achtend und beleuchtend, kann ich alle Aspekte, ich betonen alle, sowohl die lichten, wie die dunklen Aspekte, meine sogenannter Schatten sehen, würdigen und integrieren. Mit den verschiedenen Blickwinkeln sind die verschiedenen Betrachtungsweisen gemeint. Ich kann alles Geschehene, Erlebte und den wahrgenommenen Augenblick aus der Sicht des Erwachsenenichs, des kindlichen Ichs, des kollektiven Ichs und des universellen Ichs beobachten, bewerten und verurteilen oder einfach nur annehmen. Und im einfachen Annehmen, vorurteilsfrei und unbewertet liegt der Schlüssel zur allumfassenden Liebe.

 

Wie kann ich die Liebe nun leben, in jedem Augenblick und in der Tiefe des Seins. Die Liebe lebt durch mich, sie kann durch mich einen Ausdruck finden und gleichzeitig drückt sie sich in mir selbst aus. Es ist wie schon oft erwähnt für mein Verständnis etwas paradox, wie kann ich die Liebe durch das Menschsein ausdrücken und gleichzeitig von ihr selber gespeist werden. In meinem Verständnis von Kausalität und Kontinuität unmöglich, ich weiß darum und gleichzeitig bin ich dazu aufgefordert mich im vollen Vertrauen darauf einzulassen ohne das Ergebnis bzw. die Folgen zu kennen. Dazu brauche ich Mut und Vertrauen ins Leben, ins lebendige Sein.

 

Ich habe bereits darüber gesprochen, Körperlichkeit und damit Sexualität beginnt für mich mit der Inkarnation der Seele in den Leib. Die sexuelle Energie, die Sexualität, die Beziehung zu meinem Körper und die Beziehung zum Körper meines Gegenübers ist die stärkste Kraft, sie ist im Ursprung in der Liebe und mit der Liebe durchdrungen, sie waren einmal eins. Es bin ich als Mensch, der diese innigste Verbundenheit und Bedingbarkeit begonnen hat voneinander zu trennen. In der neuen Zeit geht es nun darum, mich der Untrennbarkeit von Liebe und Sexualität wieder zu erinnern und in den Alltag zu bringen, unabhängig von einem Partner. Erstmal mich zu vereinen mit mir selbst, mit allem was ich bin und mit allem, was ich sein will. Mit diesem Ganz-Sein kann ich in eine Partnerschaft treten, unabhängig von Geschlecht und auch Anzahl der Personen. Ich habe mich individualisiert und bin damit im Besitz des freien Willens.

 

 Einige von uns sind der Auffassung der Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Erde, andere gehen davon aus, dass bereits viel bis alles vorbestimmt sei. Wo hätte da der freie Wille noch Raum? Es ist, wie schon so oft, vielschichtig und aus verschiedenen Blickwinkeln und von verschiedenen Bewusstseinsebenen aus betrachtet und beleuchtet, mit vielen Facetten beider Wirklichkeiten versehen, beschrieben und unbeschrieben, vorbestimmt und unbestimmt. Auf geistiger Ebene hat sich jede Seele verschiedene Aufgaben ausgesucht, um sie im Spannungsfeld der Polarität zu bearbeiten, zu erfahren. Auf der Erde angekommen und mit Schleiern des Vergessens umhüllt, fängt der freie Wille des Menschen an zu wirken. Und wenn ich freier Wille sage, meine ich frei, wirklich frei. Die geistigen Ebene ist außerhalb der Zeit und hat in unserem Sinne jede Zeit der Welt. Die geistige Welt ist sich sicher, egal was wir Menschen tun, die Evolution von Bewusstheit wird mit unserem Denken und Handeln vorangetrieben und sie begleiten uns dabei, ohne zu werten und ohne einzugreifen. 23.02.2019

Wie kann das innere Weibliche, das innere Männliche nähren? Eine Seele inkarniert in einen Körper, in einen Menschen, der dann im polaren irdischen Sein, sowohl weibliche, wie männliche Aspekte in sich trägt, unabhängig davon in welchem geschlechtlichen Tempel die Seele sich wieder findet. Unabhängig von Mann und Frau wollen beide Aspekte Ausdruck finden und das Spiel kann beginnen. Und ich weiß und erlebe es ja, ich kann das Spiel mit Freude und Spaß spielen und es erfüllt und nährt mich. Hier liegt für mich die Antwort auf die Frage. Das Weibliche spielt mit dem Männlichen und umgekehrt, ohne Absicht und Ziel, nur um zu spielen, sich zu erfreuen. Es geht um die Kommunikation verschiedener Energien, um das sich aufeinander Einlassen, Wahrnehmen und Unterscheiden, ohne Wertung und mehr und mehr ohne Anhaftungen persönlicher Themen.

 

Liebe und Hass, wie passen sie zusammen? Liebe und Hass sind meiner Meinung nach die beiden Seiten einer Medaille. Gefühle tiefer Verbundenheit drücken sich in einer dualen Welt aus. Hass und Liebe liegen auf der gleichen Linie, nur entgegengesetzt. Spüre ich Liebe, nehme ich alles an, wie es gerade ist, spüre ich Hass lehne ich ab, will ich nicht wahrhaben, was ist. Es ist auch an Ablehnen meiner Gefühle, vom Verstand und vom Ego gesteuert, werden bei mir Erkennen und Integrieren mit dem Gefühl des Hasses verhindert und die Macht von meinem Verstand und meinem Ego mit dem Hass gestärkt. Und so wie meine Liebe von Liebe genährt wird, kann mein Hass sich aus dem Hass nähren. Die tiefe Verbundenheit bleibt erhalten, nur mit dem anderen Vorzeichen, plus oder minus.

 

Sehnsucht kenne ich. Ich sehne mich nach vielem, nach Glück, Partnerschaft, Liebe und auch nach vielen profanen Dingen. Was ist allerdings meine größte Sehnsucht? Ich weiß oder ahne es längst. Es ist die Sehnsucht nach dem Eins-Sein, nach dem Einssein mit allem was ist, mich verbunden fühlen mit allem um mich herum und allem Wahrnehmbaren auch in weiter Ferne. Und was hat das dann mit Trennung, Leiden und Schmerz zu tun? Meine irdische Wirklichkeit ist der Polarität unterworfen. Das habe ich schon mehrmals angesprochen. Erst wenn ich mich dieser Polarität wertfrei stelle, kann die Sehnsucht nach Verbundenheit sich zum Wahrnehmen und intensiven Fühlen der Verbundenheit entwickeln. Die Trennung der jeweiligen Pole auf der Erde wurde von mir ganz bewusst eingegangen, ich spüre es in meinem Innersten. Über die vielen und aber vielen Inkarnationen haben sich die Schleier des Vergessens darübergelegt. Diese Schleier können nun mehr und mehr abgelegt werden, die Zeit dafür ist gut und reif.

 

Sehnsucht nach Verbundenheit ist ein großes Thema und ich nehme es mehr und mehr wahr. Um mich dem Gefühl des Einssein zu nähern, brauch ich das Gefühl verbunden zu sein, verbunden mit mir selbst, verbunden mit meinen Nächsten und meinem Umfeld und verbunden mit meinem Gegenüber, der sich gerade in der Gegenwart zeigt. Das polare Gegenstück für diese Verbundenheit ist Trennung, Trennung von einzelnen Aspekten, die in mein Leben treten und von mir oft nicht gesehen werden wollen. Hier gilt es für mich die Wahrnehmung zu verfeinern, offen zu bleiben und mit offenem Herzen die Aspekte zu betrachten, die von mir kaum wahrgenommen werden oder meist nicht wahrgenommen werden wollen. Und dabei gibt es keinen Unterschied über positiv oder negativ wahrgenommenen Aspekte meines Seins. Verbinde ich mich mit allen Aspekten und begegne ihnen in Liebe, bereichern sie mein Leben und Sein bis ins Unendliche.

 

Gefühle des Leidens und des Erleidens sind mir wohl bekannt und beeinträchtigen mein Leben und Sein oftmals beträchtlich. Muss das sein und was steht dahinter, frage, ich mich. Dahinter steht ein großer Themenkomplex meines Menschseins. Eine zugrunde liegende Situation ist, dass ich das Einssein meist wenig spüren konnte. Anstelle der Gefühle von Verbundenheit, Einssein und Ganz-Sein traten Gefühle von Mangel, Trennung, Schmerz und Leiden auf. Eingebettet in die Sehnsucht nach Verbindung und Sein. Der Weg geht über mich selbst, zu den Nächsten, zum Umfeld und reicht erst dann weiter zu Vielem und Alles. Damit gibt es keinen Raum mehr für all die quälenden Gefühle und dem fehlenden Gefühl der Verbundenheit. Jeder geht  seinen Weg, als Einzelner in seiner individuellen und eigenen Weise.

 

 Ich habe bereits darüber gesprochen, dass der Schmerz und Gefühle des Leidens oberhalb der seelischen Ebene zu finden sind. Die Seele selbst kommt aus der Unendlichkeit, in der es keine Wertungen und Bewertungen gibt. Die Seele kann nicht verletzt werden, sie ist unverwundbar, ewiglich und rein,  unantastbar. Gefühle des Leidens und der Schmerzen werden in darüber gelagerten Ebenen wahrgenommen und entstehen auch dort.  In Ebenen, die sich in der polaren Welt über Generationen und abertausenden Inkarnationen entwickelt haben. Dies gehört alles zur Evolution von Bewusstsein und ist von uns so gewollt. Wir sind mit der irdischen  Schöpfungen und alle geistigen Enitäten untrennbar verbunden. Die Schleier des Vergessens lösen sich in der neuen Zeit auf. 25.02.2019

Es geht um erkennen und um Erkenntnis. Wer bin ich, wer will ich sein und wie hängt das alles mit mir und meinem Umfeld zusammen? Hört sich zuerst mal einfach an. Nur der Alltag, in dem alle Fragen beantwortet werden wollen ist meist gar nicht so einfach. Die Möglichkeiten Antworten zu finden und sie zu leben, zu erleben sind unerschöpflich. Und jede kleine Bewegung im Inneren oder im Äußeren wirkt auf mich und auf das ganze System und nuanciert bereits die nächste Frage und gibt Antworten auf die letzte. Und alles kann von meinem Verstand nur bedingt gesteuert und beeinflusst werden. Eine Bedingung ist, dass ich meiner selbst bewusst bin und mein Bewusstsein sich der Unendlichkeit bewusst ist.

 

Nun gehe ich auf das Thema der Sexualität zurück. Die Vielschichtigkeit der Sexualität ist unbegrenzt und damit unendlich. Gleichzeitig ist der irdische Ausdruck der Sexualität die größte Kraft, die Urkraft, eine Lebenskraft, eine Lebendigkeit schlechthin. Vom Urtrieb der Fortpflanzung bis zur Ekstase ergeben sich Variationen zu leben, unbegrenzt und begrenzt nur durch mich selbst. Sowohl im Urtrieb der Fortpflanzung, wie in der Ekstase hat mein Verstand die Kontrolle über mich, über mein Alltagsbewusstsein verloren. Je nach Intensität und meinem Bewusstsein kann es mich in die tiefsten Tiefen und höchsten Höhen katapultieren. Früher kaum steuerbar und nur abhängig von einem Bewusstsein. Das intensive Erleben einer Körperlichkeit hebt in den Himmel, gleichzeitig kann es die Hölle auf Erden sein. Ich habe die freie Wahl und die volle Verantwortung im Ausleben meiner Lebendigkeit.

 

Nun, was hat die Lebendigkeit mit mir zu tun. Lebendig sein und mich lebendig fühlen gehören in den Bereich der Lebendigkeit und sind gleichzeitig Sichtweisen aus verschiedenen Positionen betrachtet. Lebendig sein bedeutet erst mal zu leben, beseelt zu sein und im irdischen Bewusstsein einen Platz einzunehmen. Mich lebendig fühlen bedeutet, ich nehme mich selbst in der Lebendigkeit wahr. Und in welchen Lebenssituationen nehme ich Lebendigkeit am intensivsten wahr? Bei der Arbeit, in der Begegnung mit meiner Familie, beim Sport, in der Meditation, im tantrischen Leben oder bei jedem Atemzug? Sicherlich spüre ich in den verschiedenen Situationen das Lebendigsein in unterschiedlichen Qualitäten. Sehr lebendig fühlt es sich meistens in praktizierter Sexualität an, je näher am Orgasmus, je intensiver, in vollem Bewusstsein lebendig zu sein. Oder bei Tätigkeiten, die uns in das Bewusstsein des sogenannten Flows führen.

 

Verbunden zu sein, sich verbunden zu fühlen mit sich selbst und mit allem um sich herum kann schon überfluten, wie das Wasser eines Staudammes oder die Welle eines Tsunami. Nichts bleibt so, wie es vorher war. Das Empfinden, das Fühlen und Denken verändern sich, die Wahrnehmung verändert sich und das Bewusstsein über die Welt und über das Sein verändern sich. Ängste kommen ans Licht, wollen gesehen und gewürdigt werden, gnadenlos treten sie an die Oberfläche und können nicht mehr weggedrückt werden. Das System, die Psyche wird durcheinandergewirbelt, wie nach einem Taifun. Und gleichzeitig gibt es in jedem eine ordnende und heilende Kraft, die uns begleitend und führend zu Erkenntnissen führt. Es bedarf dabei großer Geduld und großer Zuversicht in das Wissen um Einheit und Verbundenheit.

 

 Sich lebendig fühlen, von der kleinen Fußzehe bis in die Haarspitzen ist ein Hauptanliegen im menschlichen Sein. Das Paradies auf Erden zu leben und zu lieben, führt uns zu uns selbst und zum Zentrum eines Seins oder Nicht-Seins. Beide Eindrücke sind real und gewollt. Wir leben in der dualen Wirklichkeit und mit dem Erkennen und Erfühlen der beiden entgegengesetzten Sein-Zustände kann das Leben auf Erden in Fülle, in Endlosigkeit und in unermesslicher Lebendigkeit gelebt werden. Was es mit dem Einzelnen macht ist dann nur noch eine Frage der Wertung und des Bewertetwerdens. 26.02.2019

 

Denken und Gedanken nehmen bei mir einen immensen Raum ein und lenken mich ab. Sie lenken mich ab vom Erkennen der Wirklichkeit und suggerieren mir eine subjektive und individuelle Sichtweise der Dinge. Es ist so gewollt. Meine Seele war dabei, als dieses irdische Experiment gestartet wurde. Sie kannte die Bedingungen und hat ihren Segen dazu gegeben. Mit meiner Seele meine ich die geistige Enität, dieser Teil von mir, der schon immer existiert hat und immer existieren wird. Ja, die Verantwortlichkeit ist groß und ich weiß, dass die Zeit gekommen ist, wo mehr und mehr Menschen auf unserer Erde sich all dem wieder bewusst werden.

 

Im polaren Sein der Menschlichkeit braucht es die Instanz des Egos, des Egos, so wie wir es nennen. Und wie bei allen Instanzen, die im menschlichen Sein und auf der psychologischen Ebene wirken, gibt es eine große Bandbreite und Quantität der einzelnen Qualitäten. Und es liegt in meiner freien Wahl, wie ich einzelne Aspekte des menschlichen Seins leben und ausleben will. Es ist immer meine freie Entscheidung. Ein Teil in mir ruft  ….., aber….. Egal wie meine Entscheidung von „außen“ beeinflusst wird, es ist und bleibt meine Entscheidung, diesen Äußerlichkeiten nachzugeben oder eine eigene Entscheidung zu treffen, in großer Achtsamkeit und meiner vollen Verantwortung bewusst.

 

Natürlich sind alle meine Ideen und Vorstellungen mit dem Ego verknüpft. Hier gilt es für mich hinzuschauen und zu beobachten, welche Ziele mein Ego verfolgt. Und ich bin mir gewiss, mein Ego ist sehr intelligent und clever, es verschleiert die tatsächlichen Ziele und zwar nicht nur einmal, nein mehrfach. Dies geschieht damit mein Ego überleben kann, es ist ein Kampf um Leben und Tod. Sollte ich es einmal erreicht haben das Ego sterben zu lassen, so wird es mit dem nächsten Atemzug von neuem entstehen. Und hier kann ich mich mit meinem freien Willen einschalten und neu entscheiden, welchen Platz und in welche Quantität und Qualität mein Ego sich entwickeln darf. Zum irdischen Leben gehört der Aspekt des Egos, wie jeder weiterer Atemzug dazu. Es bedarf großer Achtsamkeit und Bewusstheit. Es ist meine Entscheidung.

 

Was ist Glück. Unter Glück verstehe ich meist eine Situation, die mir ein Empfinden, ein Gefühl des Glücks vermitteln. Oft unerwartet und vorher als eher unwahrscheinlich von mir eingestuft. Das Universum winkt oft mit Glück und ich gehe oft daran vorbei. Worum geht es nun bei diesem Glück? Ist es das Eintreten einer Situation, die ich mit meinem menschlichen Geist erhofft habe? Oder kann es auch eine Situation sein, die ein Teil von mir kreiert hat, um meinen Sinn des Lebens mehr und mehr zu erfahren? Je nachdem wie nahe ich an mir selbst bin, werden die sinnentscheidenden Situationen von mir als Glück empfunden. Vom meinem irdischen Geist werden sie oft anders bewertet, oft eher negativ. Ich öffne mein Bewusstsein für die Zusammenhänge und in mir kann Glück fließen, sprudeln, wie das Wasser einer Quelle, immerfort und unerschöpflich.

 

Wer führt wen? Mein Verstand mein Tun, mein Ego meinen Verstand oder ich als Individuum mein Denken und Handeln, die Erziehung, das Umfeld, die Moral oder innere Überzeugungen?  Es ist ein Konglomerat aus vielen Aspekten meines menschlichen Seins. Und dann ist da noch etwas, etwas das ich vermute und nicht nachweisbar ist.

 

Es ist die geistige Führung in mir und durch mich. Ich habe es bereits in früheren Abschnitten erwähnt. Ich bin die Materialisierung eines geistigen Aspekts und damit Mensch und Geist gleichzeitig. Nun, in der neuen Zeit werden wir uns dieser Zusammenhänge bewusst und gehen mehr und mehr in die Ehe mit uns selbst und dem Geführtwerden unserer selbst. Das Zeitfenster scheint dafür ist offen, sperrangelweit.

 

Grundlage des Geführtwerdens ist Vertrauen, Vertrauen in mich und zu mir selbst, zu allem, was ist und Vertrauen zu allem was werden kann. Ich habe es schon öfters angesprochen, von geistiger Sicht aus betrachtet, gibt es weder etwas Besseres oder Schlechteres. Es gibt nur etwas, das mich in meiner Entwicklung, in der Entwicklung meines Bewusstseins weiter trägt oder stagnieren lässt. Ich lass mich tragen von meiner Intuition und benutze meinen Verstand für die Umsetzung, für die Materialisierung meiner Gedanken und Impulsen. Ist es redlich und wahr oder was nimmt da noch Einfluss? Ich sollte immer bei mir sein und mit mir und ich freue mich über jeden noch so kleinen Schritt. Unaufhaltsam schreitet die Evolution von Bewusstheit voran, jeder in seinem Tempo, unser Geist ist zeitlos und wartet, unendlich, bis in alle Ewigkeit.

 

Was bedeutet Sein? Als erstes gebe ich eine trivial erscheinende Antwort. Sein bedeutet Leben. Leben in allen Variationen und mit allen Facetten der Gedanken und Fantasien unseres Bewusstseins. Mit allen nur erdenklichen Gefühlen und Emotionen, mit allen Spielarten und Komplikationen zwischen uns und unserem Umfeld und besonders mit unserem Gegenüber, ist es der Partner, ist es das Kind, sind es Verwandte, Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen oder einfach nur Menschen, Lebewesen, denen wir begegnen. Auch der Ort, die Umgebung, in der ich mich gerade befinde, wirkt sehr auf mein Sein, auf mein Leben. So hat alles, was mir begegnet, was ich in meiner Präsenz wahrnehme, mit meinem Sein zu tun. Alle Situationen sind geschaffen und ich bin mit  Verursacher dieser Umstände, um mich dahin zu führen, wo mein Innerstes mich hinführt. Heute, morgen oder in Äonen von Jahren. Wir sind frei in unseren Entscheidungen. 27.02.2019

Was kann noch mit dem Begriff der Liebe und der allumfassenden Liebe in Verbindung gebracht werden? Wie ich bereits mehrmals angedeutet und umschrieben habe, manifestiert sich die All-Liebe im Erkennen der Unendlichkeit des Augenblicks. In der Evolution des Bewusstseins gelangen wir an eine Schwelle und erkennen, dass sich das neue Bewusstsein im Kollektiv mehr und mehr manifestiert. Das Tor zur neuen Zeit ist weit offen und viele von uns, sehr viele unter uns stehen vor dieser Schwelle und bedürfen einer Entscheidung, einer Entscheidung, die jeder und ich betonen es nochmals, jeder in seiner eigenen Geschwindigkeit trifft, frei und unabhängig, ohne Druck, besonders keinen Druck von außen.

 

So wie etwas in mir entscheidet den nächsten Atemzug zu tun, was ich im Alltag unbewusst geschehen lasse, so kann ich auch ganz bewusst die eine oder das andere Entscheidungen fällen. Wenn es allerdings um die Wahrnehmung der All-Liebe geht, trete ich an eine Schwelle, die zu übertreten, wie bei Vielem meine Entscheidung bedarf. Einer Entscheidung sie zu übertreten und zu  zu wissen, dass es keinen Weg mehr zurück gibt. Ein Schritt, eine Bewegung ins Unbekannte, wo ich einerseits alles anders wahrnehme und gleichzeitig die Realität noch die alte ist.

 

Es ist schwierig nachzuvollziehen, wie die Zusammenhänge zusammenhängen, weil in einer anderen Bewusstseinsebene es weder einen kausalen Zusammenhang der Geschehnisse gibt, noch einen temporären. Geschehnisse passieren gleichzeitig, vorwärts und rückwärts gewandt und haben gleichzeitig Auswirkung zur Seite, nach oben und nach unten, multivektoriell. Unsere Grenzwissenschaften entwickeln Erklärungsmodelle und mit diesem Geschehen entstehen weitere Bewusstseinsebenen des Verstehens.

 

Täglich treffen wir Entscheidungen für oder gegen etwas, was in meine Welt tritt oder sich schon längst fest eingeprägt hat. So fest eingeprägt, dass die Psychologie von Prägungen spricht. Die Psychologie geht davon aus, dass diese Prägungen zu uns gehören und relativ fest sind. Psychologen, die über ihren Tellerrand schauen, denken darüber nach, ob all die Prägungen aus der Kindheit, der vorgeburtlichen Leben, den genetische Dispositionen und des kollektiven Erbes so unumstößlich eingeprägt sind oder ob bewusste, neue Entscheidungen getroffen werden können. Damit allerdings verlasse ich meine Komfortzonen und begebe mich in unbekannte Erlebniswelten, Welten in der Freiheit und sich frei fühlen mit einer absoluten Eigenverantwortlichkeit verbunden sind.

 

Wir kennen das Gefühle der Angst. In der einen oder anderen Lebenssituation ist das Gefühl der Angst ein wichtiger Schutzfaktor zum Überleben für uns gewesen. Jetzt ist es nur so, dass die Teile in mir, die überleben wollen sich mit der gleichen Strategie am Leben und damit am Wirken in mir erhalten. Mein System Angst wirkt und nimmt keine Unterscheidung vor, ob es für meine Entwicklung, für mein weiteres Leben förderlich ist oder nicht. Nun liegt es an mir die Ursachen der Angst zu ergründen, ihren Sinn wahrzunehmen, zu würdigen und eine Entscheidung zu treffen, die Angst zu erhalten oder der Ursache zukünftig anders zu begegnen. Heute bin ich erwachsen und kann mich für andere Strategien entscheiden, die mein Bewusstsein klarer werden lassen. Ich habe die freie Wahl.

 

Mann- und Frau-Sein ist Sinnbild der Polarität und der Dualität mit allen Facetten des Seins. Frei sein, gebunden sein und alle Variationen dazwischen. Unerschöpflich und aus der Schöpfung geboren, bin ich wer ich bin. Ein Unikat in dem Gewahrsein von Bewusstheit in meiner Unbegrenztheit. Mit Worten kaum fassbar und greifbar, mit Worten nur zu umschreiben und zu beschreiben. Sein in Vollendung, im Sein des Nichts und im Sein des Alles, unbewertet, ungeschützt, offen, verletzbar und sichtbar. Eine mögliche Vollendung von mir in meiner Vielfalt.

 

Welches Potential ist in unserem Sein, unserem Leben verhüllt? Wie können wir dieses Potential enthüllen? Wir erinnern uns und können uns unseren individuellen Möglichkeiten wieder nähern und auch unserem Potential. Langsam und achtsam, im vollen Bewusstsein unserer selbst, lüften sich die Schleier und wir gehen wieder ganz in unsere Kraft, in unsere Urkraft. Damit verbinden wir uns mit allem was ist, was war und was jemals sein wird. Diese Urkraft ist mächtig und machtvoll, sie kann wie ein Tsunami, ein Orkan oder eine Feuerbrunst über mich hinwegfegen, sie kann auch sachte und langsam mich ergreifen. Und ganz gleich, wie ich diese Urkraft wiederentdecke, nichts ist in mir noch wie vorher. Im Außen ist anfangs alles wie vorher, es ist mein inneres Erleben und Wahrnehmen, was sich verändern hat.

 

 Besungen und beschrieben ist die Liebe so oft, vielfältig und so zahlreich, wie Sandkörner am Strand. Nur was ist die Liebe im Ursprung? Sie ist der Anfang und das Ende, sie ist unbegrenzt, unermesslich und überall. Unsere Aufgabe als Menschen ist, uns der Liebe zur Verfügung zu stellen, uns dieser Liebe wieder zu öffnen, uns ihrer zu erinnern. Nicht mehr und nicht weniger. Mir der Fülle und der Leere bewusst werden, nähern wir uns und gleichzeitig bedarf es unserer Entscheidung, dass sich unser bewusstes Ich auf Transformation und auf das Unbekannte einlässt. Hier gilt es bewusst, und ich meine damit auch bewusst, Schwellen zu überschreiten, verbunden mit dem bedingungslosen Ja zu allem, was ist, was war und was jemals sein wird. 28.02.2019

Die Dimension, die Zeit ist eine ganz wichtige Installation im irdisch-menschlichem Sein. Es ist die Dimension die Kausalitäten, der verschiedenen Ereignisse erlaubt und damit für alle und der geistige Welt andere unbegrenzte Erfahrungen möglich macht. Und was ist dann die nächste Dimension, die Dimension, die die neue Zeit prägt? Sie ist ein große Integrationsprozess, der das Feld des Geistiges mit dem Feld des Irdisch-Menschlichen über das Bewusstsein und dem Bewusstwerden in Übereinstimmung bringt. Es ist als würde eine uralte Matrix, einer jahrunendliche Matrix  mit der neuen Matrix, der Matrix des irdischen Seins übereinander gelegt werden und alle Berührungspunkte der Matrizen, wie Schlüssel in ein Schloss fallen und sich verriegeln.

 

Die Liebe ist der Ursprung dieses Seins. Sie ist die Urquelle und Grundstein für die irdische Realität und für das große Experiment auf der Erde. Die Erde mit ihren Menschen und all ihrer Lebewesen, vom Stein bis zu jedem Tier, von den Elementen bis zur geistigen Grundlage. Die Kraft und Unbegrenztheit der Liebe kennen wir als Mensch und erfahrt sie meist im sexuellen Austausch. In den Augenblicken des Höhepunktes, im Orgasmus öffnen sich Fenster der Wahrnehmung und wir erinnern uns an das Eins-Sein mit uns und allem, was die Schöpfung uns bietet. Es liegt, wie schon so oft erwähnt an einer Entscheidung, wie wir mit den Möglichkeiten umgehen. Dazu gezwungen werden wir von niemandem. Wir sind frei.

 

Um dem Sein auf den Grund zu kommen, spielt Zeit keine Rolle, zumindest aus einer Sicht nicht. Aus der geistigen Sicht ist es unerheblich, wann die einzelne Entität, jedes Individuum auf Erden sich rückerinnert an das Sein, an die All-Liebe und die Verbundenheit mit Allem. Es ist für jeden Einzelnen möglich, über kurz oder lang nicht zu verhindern. Es gibt sogenannte Zeitfenster, in denen die Schritte sich zu erinnern leichter sind. In solch einem Zeitfenster befinden wir uns gerade und die Tore stehen weit offen. Wir brauchen Mut, Mut Schritte zu tun, Schritte in Wahrnehmungsräume, die unserem Verstand unbekannt sind.

 

Dieser Mut Schritte zu tun richtet sich an uns und diese Schritte sind höchst individuell und zum Teil auch sehr verschieden. Wir nehmen Kontakt zu unseren inneren Instanzen auf und lassen uns in gewisser Weise führen. Mit großer Achtsamkeit prüfen wir diese Instanzen, wozu ist uns sonst der Verstand gegeben, denn es gibt auch Instanzen in uns, die uns vom Kern unseres Seins abhalten können. Diese Prozesse sind zu initiieren und mit unserem Verstand zu begleiten. Es geht ums Bewusstwerden meines Seins, sowohl für mich, wie fürs große Ganze.

 

Die Zeit, eine irdische Dimension, notwendig zum Erschaffen der polaren/dualen Wirklichkeit auf dem Planeten Erde. Dieses notwendige Konstrukt menschlichen Denkens wurde in Absprache aller Beteiligten getroffen, aller beteiligten geistigen Kräften und wohl ahnend und wissend welche Irradiationen im Zusammenhang mit dem menschlichen Sein sich entwickeln werden. Gleichzeitig ist die Zeit ein wichtiger Faktor, um Bewusstsein zu schaffen und zu entwickeln. Das erscheint oft paradox und ist es aus dem Verstand heraus auch. Im Blick auf das Universum wird das Paradoxon relativiert und ist als Hinweis auf die unendlichen Wirklichkeiten und Welten zu verstehen.

 

Das Leben, unser irdische Lebens ist für uns eine Möglichkeit Gefühle, Emotionen und alle Windungen des begrenzten Seins zu erleben. Dieses polare Leben mit den Gegensätzen und der daraus resultierenden Wertungen bringen uns immer wieder in Konflikte, in die Auseinandersetzung mit uns selbst. In diesem Prozess erkennen wir und gelangen zum Urgrund unseres Seins. Mit diesem Bewusstsein, erweitert oder neu, erkennen wir den Schöpfungsgedanken und unsere Aufgabe in dieser Schöpfung. Wir werden uns unserer Verantwortung für uns und für das Ganze bewusst. Nur so können wir mit der Schöpferkraft verantwortlich umgehen. Es ist eine Wahl, ein freier Wille. 01.03.2019

Vieles habe ich nun schon geschrieben über die Liebe, über die Liebe als Urstoff des Lebens. Ich vergleiche die Liebe mit dem Kraftstoff, den ein Motor braucht um in Bewegung zu kommen. Es geht um die Liebe zum Leben, zum eigenen Körper, zum eigenen Sein und zur liebevollen Annahme zu dem, was gerade im Leben sich zeigen will. Wahrzunehmen was ist und wahrzunehmen was es mit mir macht, welche Gefühle bemerke ich, welche Emotionen steigen in mir hoch und wo spüre ich dies alles auch in meinem Körper. Es geht erst mal für mich gar nicht darum etwas zu verändern, das System setzt sich automatisch in Gang, sobald ich mir selber bewusst werde und alles liebevoll annehme, bedingungslos.

 

Geschrieben habe ich vieles, gelebt scheint mir erst wenig.  Was habe ich alles schon gelebt, gelebt in den tausenden von Jahren der verschiedenen Inkarnationen. Grausam, aufopferungsbereit und mehr und mehr begrenzt. In der neuen Zeit, ich denke wir sind bereits mitten drin, stehen die Tore weit offen in ein neues Bewusstsein zu gehen und die Grenzen zu verschieben, zu verschieben bis in die Unendlichkeit. Ein Leben ohne Begrenzungen kann allerdings ohne das nötige Bewusstsein zu einer Auflösung von mir als Lebewesen führen. Die verdichtete Energieform meines Menschseins kann sich im Allbewusstsein verströmen. Ein Aspekt der Möglichkeiten ist dann, dass ich im Alltagsbewusstsein die Kontrolle über mich selbst verliere, mit all den Folgen, die ich kenne. Durch das Bewusstwerden, wer ich wirklich bin, nehme ich zum einen das Durchströmen wahr und zum anderen widme ich mich meinen täglichen Aufgaben.

 

Liebe, Leben und das Sein bedingungslos annehmen, ist eine einfache Aussage. Ich schaue genau hin, was die Worte für mich beinhalten und dann treffe ich eine Entscheidung. Will ich in meiner so gewohnten Komfortzone bleiben oder bin ich bereit in noch für mich unbekannte Bewusstseinsräume von Liebe, Leben und Sein einzutauchen. Und niemand, auch ich kann nicht voraussagen, welche Erlebniswelten mir begegnen werden. Eines weiß ich allerdings sicher, bei entsprechender Achtsamkeit mit mir selbst und mit meinem Umfeld erkunde und erforsche ich Schritt um Schritt und nehme wahr, wer ich bin. Frei nach dem Motto „Erkenne dich selbst und du weißt wer du bist“.  Wer bin ich im tiefsten Inneren meines Seins?

 

Zwei grundverschieden Aspekt meines spirituellen Lebens, zwei Aspekte meines irdischen Lebens, zwei Aspekte zum Beschreiben meines Lebens, zwei Aspekte, sie beschreiben mein Leben und sind sowohl Welle, wie auch Teilchen. Die Welle fließt vom Sein zum Nicht-Sein hin und her, das Teilchen hinterlässt die Spuren auf dem Weg in meinem Leben. Ich beobachte, ich spüre in mich hinein und nehme wahr, was wahr ist, mich selbst und mich selbst in meinem Gegenüber. So kann sich entfalten, was zum Entfalten gedacht ist, in Ruhe, Gewahrsamkeit, Gelassenheit und mit dem Wissen des kosmischen Zusammenspiels.

 

Die Urkraft meines Seins, und das weiß ich heute, ist die Liebe, die Liebe zum Sein, die Liebe zum Leben, die Liebe zu allen Höhen und Tiefen, die Liebe zum Augenblick. Im Gewahrsam des Augenblicks kann sich meine Urkraft in meinem irdischen Leben zeigen, offenbaren und entfalten. Langsam und stetig beginnt die Urkraft mehr und mehr von meinem Bewusstsein geahnt, gespürt und gelebt zu werden. Dafür brauche ich Mut, ich sage es mir immer wieder, Entschlossenheit und Schritte ins Unbekannte. Es zieht mich hin in die Ewigkeit und gleichzeitig halte ich mich davon ab. Alles nur eine Frage der Zeit, Entwicklung und Wachstum sind ein irdisches und kosmisches Gesetz und können nur verzögert werden. Die Richtung wird von  mir mitbestimmt, ich bin damit in der Verantwortung.

 

Die Zeit, wie ich sie auf der Erde kenne und wahrnehme ist ein Konstrukt, eine von mir und meinem Geist gewählte Illusion. Sie war und ist noch notwendig, um den Übergang vom Unbewussten zum Bewussten Leben und Erleben des Ichseins zu formen und zu gestalten. Auch wenn es für mich manchmal kaum vorstellbar ist, so wird der Tag, die Stunde kommen, in der bei mir der letzte Schleier des Erkennens beiseite geschoben ist und ich das Gesamtbild sehen, spüren und bewusst leben kann. Dazu bedarf es Entscheidungen von mir und ich wiederholen mich, ich weiß, ich bin frei in meinen Entscheidungen. Ich habe in der Polarität immer zwei Möglichkeiten, ich kann immer zwischen ja und nein wählen und ich weiß ein Jein ist immer ein Nein genauso wie ein Aber.

 

Auf der einen Seite ist die Zeit für mich auf der Erde ein Fakt und gleichzeitig eine Illusion. Wie geht das zusammen? Wie kann ich meinem Verstand eine befriedigende Antwort geben, damit er ruhig werden kann. Die Betrachtung eines Umstandes aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Erschwerend kommt noch hinzu, dass dem Umstand Zeit aus den beiden Blickwinkeln betrachtet, unterschiedliche Betrachtungsweisen zugrunde liegen. Ich habe einen Vergleich schon einmal genannt. Das Licht, von dem jeder weiß, dass es zum einen Welle und zum anderen Teilchen ist. Gefangen im polaren Bewusstsein, kann ein Plus nicht gleichzeitig ein Minus sein, ich habt allerdings meist nur ein entweder oder in meinem Denken. Ich denke über diese Grenzen hinaus und bleibe gleichzeitig achtsam im Umgang mit meiner irdischen Realität.

 

Was ist für mich anders in der neuen Zeit? Ich bin mir der Polarität meines Seins bewusst, erkenne und verstehe die damit verbundene Absicht und lebe weiter die Polarität. Ein Unterschied ist, dass ich mich selbst als Ganzes erkenne und ich dadurch auch den Gegenüber als ganz erkennen kann. Das lang gespielte Spiel von Krieg und Frieden verliert seinen Antrieb. Welchen Sinn hätte das Weiterkämpfen, wenn ich mir meiner Ganzheit bewusst bin, was sollte ich mir da noch von außen holen. Ich bin mir meiner bewusst und kann das Spiel des irdischen Seins in allen Aspekten leben und fühlen. Das Paradies auf Erden!

 

In dieser neuen Zeit erkenne ich, dass der Urstoff allen Seins und meines Lebens die Liebe ist. Die Liebe, die mich frei macht und frei ist, die Liebe, in der kein Raum für Besitzansprüche an andere oder an mich selbst zu finden sind, die Liebe, die auf frei sein und frei bleiben basiert, die Liebe, die frei fließt und sich in Lebendigkeit und Lebensfreude Ausdruck sucht, die Liebe, die ich in meinem Innersten finden und spüren kann, die Liebe die für mich alles umschließt, alles wie es gerade ist, wie es war und wie es sein wird. Es ist meine Entscheidung und damit auch meine persönliche Verantwortung mir dieser Liebe gewahr zu werden und mich immer wieder aufs Neue für sie zu entscheiden.

 

Ich beziehe mich hier explizit auf mein Leben, das ich hier auf der Erde führe. Oft geprägt von Angst, Verlust und tiefer Sehnsucht. Wie ich ja weiß, kann ich Licht nur wahrnehmen, wenn es auch Dunkelheit gibt. Es ist das Wesensmerkmal des irdischen Seins, dass es zu jeder Wahrnehmung auch den anderen Pol gibt, ein Pol, der sich meist außerhalb meiner Wahrnehmung befindet. Allerdings ist er vorhanden und wirkt, auch wenn ich ihn gerade außer Acht lasse. In der Evolution von Bewusstsein ist vorgesehen nun alles wieder zu integrieren und zur Ganzheit zurückzuführen, in Liebe und im Annehmen von allem was ist. In diesem Bewusstsein kann ich dann neue Entscheidungen leben. Die Verantwortung dafür liegt in mir selbst. Die Sehnsucht zeigt mir meinen Weg.

 

Viel geschrieben, viel besungen, viel verfilmt ist das Thema Liebe in unendlichen Variationen bei uns auf der Erde. Auch unsere Philosophen und Mystiker sind immer wieder diesem Thema auf der Spur und haben dabei vieles erschlossen. Die Liebe und das dahinterstehende, unbrechbare Licht offenbart sich in der neuen Zeit mehr und mehr und manifestiert sich in unterschiedlichster Weise auf der Erde und in meinem Leben. Und immer wieder geht es meine Entscheidungen die Evolution von Bewusstsein bei mir zuzulassen. Ich bin von der geistigen Welt begleitet, das Handeln und Manifestieren und die damit verbundene Verantwortungen liegen ganz bei mir. Uns ist aus Liebe der freie Wille gegeben.

 

Die sogenannte neue Zeit, für das irdische Bewusstsein die Zeit von heute und morgen beinhaltet ein unendliches Potential an Möglichkeiten der Bewusstwerdung meines Seins. Der Unterschied zu den vergangenen Zeiten ist die

Durchdringbarkeit von Schleiern und damit das bewusste Betreten von Wahrnehmungsräumen unermesslicher Möglichkeiten. In voller Verantwortung für das Tun und das Denken und dem freien Willen stehen Transformationsmöglichkeiten für mich offen, meinen Alltag und das Miteinander anders zu gestalten. Mein Bewusstsein der neuen Zeit entfaltet sich parallel zum herkömmlichen Bewusstsein und überlagert Schritt für Schritt das Althergebrachte.

 

 

Gebrauchsanweisungen für das Erreichen dieses Bewusstseins und für das Betreten der Wahrnehmungsräume entdecke ich in mir selbst. Ich als Individuum und jedes Menschwesen geht andere Schritte, sehr individuell und auch oft gehe ich Schritte parallel mit meinen Mitmenschen, meinem Umfeld. Ich weiß und spüre in meinem Innersten mein Potential und meist auch die Sehnsucht, die Evolution von meinem Bewusstsein vorwärts zu bringen. Entscheidungen und die Verantwortung dafür liegen bei mir. Das kann mir von außen keiner abnehmen, begleiten ja, eingreifen nein. 02.03.2019

Hermann Josef Kuhn

 

"Selbstbildnis" 2011

Muschelkalkstein "Pietro  Leccese"

(28 cm x 29 cm x 50 cm)

"Atelier Jo"

Jean-Paul-Str. 11

D-95444 Bayreuth

"LA STUPPA"

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I-28821 Cannero Riviera