Mann sein in der neuen Zeit

Entwurf:

1.      Mann sein: Was bedeutet das heute für mich?

 

Ja, was bedeutet für mich Mann zu sein? Erst mal eine irrsinnige Freude zu spüren hier auf der Erde zu sein und nach über 60 Jahren heute zu spüren, in meinem Körper und mit beiden Füßen in der Erde verwurzelt zu sein. Es ist eine Lebensgefühl, verbunden mit einem Körpergefühl, mich und meinen Körper zu spüren, zu spüren, wie jede Faser, jede Zelle in mir, mit Leben, Energie und Kraft sich füllt. Den Bodenkontakt zu spüren, die Wurzeln zu spüren, die in meiner Vorstellung weit, sehr weit in die Erdenmitte reichen. Mich zu spüren, mich richtig zu spüren, zu spüren, dass ich richtig bin, so wie ich bin, ohne wenn und aber. Von diesem  Punkt aus gehe ich ins Leben und treffe Entscheidungen für oder gegen etwas, zu meinem Wohle, zum Wohle meiner Mitmenschen und zum Wohle des Universums. Ich bin Teil des großen Ganzen und gleichzeitig frei, frei in meinen Entscheidungen. Von einem kann ich mich allerdings nicht befreien, von der Verantwortung für mein Denken und Handeln. Voll und ganz übernehme ich Verantwortung für mein Sein, für mein Sein auf dieser Erde, für mein Menschsein und Mann sein. Es gibt kein Verstecken, kein Ablehnen von Verantwortung, von Verantwortung, die ich zu verantworten habe. Das trifft zu, für alles was ich mir in mein Leben ziehe, für Alles zu dem ich ja oder nein sage. Ich bin als Mensch hier, ausgestattet mit einem freien Willen, frei ohne Einschränkungen. Es sei denn, ich schränke mich selbst ein. Jede Einschränkung unterliegt meiner Entscheidung. Nichts muss ich tun, was ich nicht tun will, vielleicht nicht mal atmen, wenn ich nicht will. 04.03.2019

 

Was ist zu tun als Mann, zu tun um Mann zu sein, ganz Mann. Es klingt einfach. Mit aufrechtem Haupt seinen Weg gehen, zielgerichtet, achtsam mit sich selber und in tiefer Liebe zu sich und zum Sein. Mit aufrechtem Haupt heißt immer gut mit dem Kanal zur geistigen Welt, einem wichtigen Aspekt des Seins, verbunden zu sein. Das geht nun einmal am besten in einer inneren und äußeren Haltung. Unbeeindruckt von den äußeren Widrigkeiten geht der Mann seinen Weg, erst mal unabhängig von einer Frau oder seiner anderen Umgebung. Er folgt einem Ziel, das er sich vor seiner Geburt vorgenommen hat und ihn auch meist schon über viele Inkarnationen begleitet. Dabei geht es weniger um Besitz oder ähnlichen profane Beweggründe, als um sogenannte hehre Ziele. Zum Beispiel einen Beitrag zur Evolution von Bewusstsein und Bewusstheit leisten oder zu neuen Erkenntnissen des irdischen Seins beitragen oder, oder, oder. Diese Lebensaufgabe, die Berufung zu entdecken ist Sinn eines jeden Menschen. Das dann umzusetzen, in die Verwirklichung zu bringen, zu realisieren, in die Materie zu bringen, bedarf der Willenskraft und des beständigen Strebens. Die Verantwortung dafür trägt der  Mann alleine, ganz alleine. Er kann sich begleiten lassen und wird vom Leben unterstützt. Es liegt in seiner Entscheidung, er ist frei darin, es zu tun oder zu lassen. Und ich bin mir inzwischen sicher, das Leben prüft den Mann täglich, ob er noch auf seinem Weg unterwegs ist oder schon davon abgekommen ist. Versuchungen derer gibt es viele und gleichzeitig kann er immer wieder auf den Weg zurückfinden. Hört er mehr und mehr in sich hinein, spürt er wie weit oder wie nah er an seinem Weg sich vorwärts bewegt. Zeit ist eine irdische Erfindung und für das Universum und die Schöpfung wenig relevant. Geht er heute weiter auf seinem Weg oder kommt er erst in der nächsten Inkarnation wieder zurück spielt keine Rolle. 05.03.2019

 

Sich für einen Weg, für seinen Weg entscheiden, ist eine essentielle  Aufgabe des Mannes, unabhängig von äußeren Einflüssen. Nur, wie finde ich meinen Weg und wie kann ich mir sicher sein, wie kann es mein Verstand erfassen diesen meinen Weg gefunden zu haben? In früheren Jahren bei den Germanen oder den Indianern wurden die jungen Männer von den Alten initiiert. Sie wurden unter anderem in die Natur geschickt und bei der Visionssuche begleitet und angeleitet. Heute werden in der Regel in unserer westlichen Welt im Allgemeinen keinerlei Rituale mehr für Männer geboten, die eine Entdeckung der sogenannten Bestimmung des einzelnen Mannes unterstützen kann. Immer öfters machen sich heute wieder vereinzelt Menschen dazu Gedanken und es sind Möglichkeiten entwickelt worden solche Initiationsprozesse zu durchleben. Woher kommen die Informationen bei diesen Prozessen und wie erlange ich meine Sicherheit, ja zum Ergebnis zu sagen? Und wie setze ich mein Erkenntnisse um? Was heißt das für meinen Alltag, für meine Lebenssituation? Will ich da wirklich was ändern, was ändern ohne völlig sicher zu sein, ja genau das ist mein Weg. Für mich war vor Jahren mein Bestimmungssatz mit dem ich in die Natur gegangen bin: „Ich bin der Mann, der langsam, Schritt für Schritt sein Leben lebt.“ Dieser Satz begleitet mich nun schon seit fast 12 Jahren. Habe ich meine Bestimmung, meine Berufung gefunden? Ja und nein. Eine Ahnung habe ich seit Jahren, Skepsis damit genau so lange. In verschiedenen Verfahrensweise überprüfe ich nun die vielen Jahre, kann das sein oder spinne ich mir da etwas zusammen? Egal ob bei Meditationen, Tantra-Workshops, beim Kartenlegen oder sonstigen Übungen kommen immer wieder gleiche oder ganz ähnliche Ergebnisse zustande. Nur mein Verstand mischt sich immer wieder ein, kann das wirklich sein? Und wie kann ich die Erkenntnisse in meinem Alltag umsetzen?  06.03.2019

Dann sag ich mir immer wieder, die Zeit dafür ist noch nicht gekommen, noch nicht reif. Alte Muster beginnen in mir zu arbeiten, Ängste steigen auf, Versagensängste, Angst nicht ernst genommen zu werden, ausgelacht zu werden, für verrückt erklärt zu werden. Welche Ängste sind es noch, die ich bewusst nicht wahrnehmen kann. Ah, da fällt mir noch eine Angst ein. Die scheint mir eh die größte Angst für uns Menschen zu sein, noch größer als die Angst vor dem Tod. Es ist die Angst in unsere volle Kraft zu gehen, unser volles Potential auszuschöpfen und es zu leben, es in die Welt zu bringen ohne Ressentiment, mit Entschlossenheit, für Männer heißt dies aufrecht und zielgerichtet. Meist allerdings verursacht diese Entschlossenheit und die zielgerichtete männliche Vorgehensweise Irradiationen in im Umfeld. Es ist oft ein wichtiges Element, das bei der männlichen Vorgehensweise fehlt. Es ist die liebevolle Annahme seiner Kraft, seines Potentials und die liebevolle Umsetzung. Es ist ein großer, ein himmelweiter Unterschied ohne bewusste Liebe oder im Bewusstsein der Liebe zu handeln, zum Wohle von mir, zum Wohle meiner Umgebung und zum Wohle aller. Der Gegenüber und das persönliche Umfeld spürt in der Regel deutlich ob das Handeln des Mannes von seinem Ego gesteuert wird oder ob er sich für die Tiefe der Liebe geöffnet hat und aus ihr heraus handelt. Dabei geht es nicht um eine persönliche Liebe, es geht um die sogenannte universelle Liebe, dem Annehmen von allem was war, was ist und mal sein wird. Ohne Wertung, ohne Urteile, frei von Emotionen und Anhaftungen. Mann sein, so sein wie es in der neuen Zeit über kurz oder lang sein wird. 07.03.2019

Der Mensch, der Mann wird in der neuen Zeit sich seiner bewusst, füllt sich mit Bewusstsein über sich und über das Menschsein und Mann sein. Er gibt sich bedingungslos in die Hingabe, in die Hingabe zu seinem Lebensthema, egal, was es auch für ein Thema ist. Es kann z. B. nur das Thema Dankbarkeit sein. Ich bin dankbar für alles was war, was gerade ist und was das Leben mir noch bringen wird. Bedingungslos in der Annahme und bedingungslos im anschließenden Handeln. Oder das Thema, in die Liebe gehen, Stolz ablegen, Verantwortung übernehmen. Oder das Thema Geld, ob immer zu wenig oder sehr viel, liegt auf der gleichen Ebene und kann sowohl in dem einen Extrem wie auch in dem anderen Extrem bearbeitet und erschlossen werden. Und welches Thema ist es bei mir? Hat es wirklich damit zu tun weiter Lehrer zu sein, etwas zu lehren von dem ich vieles weiß und im Leben angewendet habe und weiterhin in der Anwendung bin? Oder leg ich mich mal wieder selbst rein? Sitzt mein Ego mal wieder auf dem Kutschbock, an Stelle als Pferd die Kutsche zu ziehen, die von meinem Selbst oder höherem Selbst gesteuert wird. Und wo bleibt dabei mein Ich? Gerade das Ich bedarf einer besonderen Haltung auf unserer Erde. Sich seiner selbst sicher, klar und aufrecht. Und da bin ich wieder bei der inneren Haltung. Keiner gesellschaftlichen Moral, keiner Religion und keinem Mitmenschen verpflichtet, geht der Mann seinen Weg, sich seiner bewusst, bewusst in dem, was er denkt und wie er handelt. Sich selber verpflichtet und in voller Verantwortung sich selbst gegenüber und dem Wohle aller. Wir leben bereits im Paradies, es ist in uns und nicht außerhalb von uns und besonders nicht erst im Jenseits. Werden wir uns dessen bewusst, gehen wir gemeinsam, begleitet von uns selbst und begleitet von Mitmenschen in die Verantwortung als Mensch zu sein, wie er mal gedacht war, wie er von unserer Seele mitgedacht wurde. Wir müssen uns nicht neu erfinden, es geht um ein Erinnern, um das Freilegen von dem, was wir wirklich sind, um dann mehr und mehr unser in uns liegende Potential freizusetzen. Kompromisslos und entschlossen können wir diesen Weg mit offenem Herzen gehen, voranschreiten im Erkennen und im Bewusstsein der Liebe, der Urkraft, die alle und alles verbindet. 08.03.2019

Mit der Liebe, dieser Urkraft und der nie versiegbaren Quelle in uns, mit dieser selbstlosen Liebe erinnern wir uns an das Menschsein, wie es mal gedacht und auch von unserer Seele mit erdacht war. Das neue und vermutlich noch nicht Dagewesene auf der Erde, ist das bewusste erfassen dieser Ur- und Lebenskraft und den Alltag zu leben mit dieser Erkenntnis. Im vollen Bewusstsein und großer Bewusstheit geht der Mensch, geht der Mann seinen Weg, lebt sein Leben und übernimmt Verantwortung für alles, was er denkt, handelt und was er gerade ist. Er kann jederzeit neue Entscheidungen treffen, vorwärts schreiten, stehen bleiben, sich zurück fallen lassen. Wir sind frei, frei in allem, ohne wenn und aber. Aus dem geistigen Aspekt heraus betrachtet, gibt es weder ein gut noch ein falsch, es ist, wie es ist und der Mann, wir haben die freie Entscheidung zum nächsten Atemzug, zum nächsten Schritt, egal in welche Richtung, nach links, nach rechts, nach vorne oder zurück. 10.03.2019

1.   Mann sein in der neuen Zeit

Die wichtigen Eckpunkte, was Mann sein in der neuen Zeit bedeutet, habe ich bereits in den ersten Zeilen anklingen lassen. Seinen Weg zu gehen, seinen, weder den seines Vaters, noch den Weg eines Vorbildes oder den Weg, der ihm von seinem Umfeld scheinbar auferlegt wird. Es ist ein Weg, den jeder Mann nur selbst und im Prinzip nur alleine gehen kann. Dabei geht es nicht darum Einzelgänger zu sein, beileibe nicht. Seinen und nur seinen Weg zu gehen ist höchst individuell und im tiefsten Sinne auch höchst spirituell. Nur sich selbst verpflichtet und damit der Liebe, der Liebe in erster Linie zu sich selbst und damit zum Wohle aller, geht er seinen Lebensweg, wohlwissend begleitet zu sein, begleitet von seiner Seele und allen geistigen Kräften des Universums. Sich selbst immer wieder in Frage zu stellen und reflektierend sein Denken und Handeln in großer Achtsamkeit auszurichten ist Grundlage, um Sicherheit und Bewusstheit seines Seins zu erhalten. 11.03.2019

 

Wie kann er das anstellen der Mann der neuen Zeit? Wie kann er mit seiner Bewusstheit sein Leben, sein Alltag bestreiten, für sich, in seiner Familie, in seiner Arbeit, mit Freunden und seinem gesamten Umfeld? Es geht immer wieder, und zwar in jedem Moment, bei jedem Atemzug um seine innere Haltung. Klar in seiner Ausrichtung, klar in seinen Gedanken und klar in seinen Handlungen beschreitet er seinen Weg, seinen Lebensweg. Er hat sich selbst mit seinem Bewusstsein zu begleiten und hat seinen Verstand dazu zu benutzen, um alle Schritte, jedes Gefühl, jede Emotion, alle Wahrnehmungen und alle Handlungen immerfort zu reflektieren. Er ist sich bewusst, in jedem Augenblick alten und noch nicht verarbeiteten oder noch nicht integrierten Denk- Wahrnehmungs-und Handlungsmustern zu begegnen und in alte Strukturen zurückfallen zu können. Seine Präsenz ist im höchsten Maße gefordert und auch notwendig auf dem Weg seine Bestimmung zu finden. Den Wunsch seiner Seele zu erfüllen und dieses auf anderer geistigen Ebene selbst gewähltes Leben in die Realisation bzw. in die irdische Materialisation zu führen. Unbeirrbar schreitet er voran und ist sich all der Fallstricke und Prüfungen bewusst, die ihm das Leben bereithält. Er ist frei in seinen Entscheidungen und im Prinzip sich selber verantwortlich, ohne Wenn und Aber. Damit verantwortet er sich auch dem Universum gegenüber und seinem gesamten Umfeld. 14.03.2019

 

Was bedeutet dies nun praktisch im Alltag, im täglichen Allerlei, im Leben des Mannes in der neuen Zeit? Nehmen wir uns mal einen sogenannten normalen Arbeitstag vor. Da stellt sich sofort die Frage, in welcher Lebensphase befindet sich der Mann. Ist er ein junger Erwachsener, ein Erwachsener im mittleren Alter oder gar ein Mann, der seinen Schaffenszenit bereits überschritten hat? Fangen wir mal mit dem jungen Erwachsenen an. So irgendwo zwischen 16/18 Jahren und 26/28 Jahren. Wie kann er in dieser Zeit sich zu einem Mann und besonders zu einem Mann der neuen Zeit hin entwickeln. Auch heute werden die jungen Leute erwachsen oder werden sie einfach nur älter, älter ohne erwachsen zu werden. Überhaupt gibt es kaum den Erwachsenen. Der Mensch wird älter, sein Körper nimmt ältere Ausdrucksformen an, was alles noch wenig bis gar nichts mit erwachsen zu tun hat. Jeder Mensch, jeder einzelne Erdenmann, jede Erdenfrau und alle irdischen Ausdrucksformen dazwischen, hat in seinem irdischen Leben die freie Wahl sich erwachsener zu entwickeln. Erwachsen sein ist ein lebenslanger und in dieser Inkarnation erst mit dem physischen Tod zu Ende gehender Entwicklungsprozess. Ja, jeder hat die freie Wahl nur älter zu werden oder zu reifen, erwachsener zu werden. Erwachsen sind wir damit in einer bestimmten Form nie. Wo uns ebenso der freie Wille gegeben ist, wir können die Entscheidung treffen zu erwachen, wach zu werden, bewusst und authentisch zu werden, wir selber zu werden, Mann zu werden, zu werden, wie wir uns mal gedacht haben. 15.03.2019

Der junge Mann in der neuen Zeit braucht nicht mehr bis zur Lebensmitte zu warten, um dann seinem Leben, das in der ersten Lebenshälfte nach außen gerichtet war, eine Wendung zu geben und nach innen zu leben. Keiner von uns wird jemals irgendetwas Materielles beim Tod seines Körpers, dem Tempel seiner Seele, mitnehmen können. Erfahrungen, Erlebnisse und besonders Bewusstsein jedoch werden in die geistige Welt mitgenommen und bilden mit eine Grundlage für die nächste Inkarnation. Das nach innen leben und damit aus dem Inneren heraus im Außen zu leben, ist in der neuen Zeit einfacher, weil die junge Generation und besonders die jetzt Geborenen mit deutlich weniger Schleier und mit einem anderen Bewusstsein inkarnieren. Schauen Sie in die Augen der heutigen Kinder, welch ein klarer und wissender Blick können wir wahrnehmen. Allerdings ist damit noch nicht die Situation für den Jugendlichen anders geworden, der Übergang zum erwachsen werden bleibt weiterhin eine Schwelle, die es zu überschreiten gilt. Neu ist, dass in der neuen Zeit dieser Übergang in einem anderen Bewusstsein geschehen kann. Sehr hilfreich diesen Übergang zu begehen, wären ähnliche Rituale, wie sie bereits vor hunderten und tausenden von Jahren in allen Völkern auf der Erde vorgenommen wurden. Ein anderes Bewusstsein ist über vermehrte Reflexion und damit höherer Authentizität möglich. Alles was wir im Außen wahrnehmen hat etwas mit uns zu tun, besonders, was wir anziehend oder abstoßend finden. Tauchen Gefühle und Emotionen in einer Situation auf, ist die Situation ein Angebot des Lebens uns weiter zu entwickeln, uns unserer selbst bewusster zu werden. Wir beginnen den Menschen zu leben, der wir wirklich sind und aus tiefstem Herzen sein wollen. 16.03.2019

Der junge Mann heute schaut, wie er zu einer Initiation zum Mann werden und Mann sein finden kann. Eigenverantwortlich, mit dem inneren Gefühl und einem Wollen und Streben nach Antworten für sein Hiersein. Er kann sich begleiten lassen von wissenden Männern und Frauen und sich für die Wahrnehmung geistiger Begleitung öffnen. Parallel und unabdingbar findet er zu seinem Herzen und geht mit offenem Herzen in seinen Alltag. Mit offenem Herzen heißt sich in Liebe dem Leben und dem Alltag zu öffnen und anzunehmen, was sich in seinem Leben zeigt und zeigen will. In hohem Maß authentisch seinen Weg findend und beschreitend geht er in ein intensives Bewusstsein und Selbstreflexion, und wie schon so oft beschrieben, alles zu seinem Wohle und zum Wohle aller. Ein sehr guter Gradmesser für seinen Weg und der Reife seines Bewusstseins ist ein inneres Gefühl von Leichtigkeit und Richtigkeit. Täglich und zu Beginn stündlich und sogar eventuell von Augenblick zu Augenblick prüft ihn sein Leben und sein Umfeld. Es ist seine Entscheidung und auch die Verantwortung für sein Denken und Handeln liegt alleinig bei dem jungen Mann. Keiner und ich wiederhole mich, keiner kann ihm und sollte ihm auch nur einen Deut von Verantwortung abnehmen. Oft kann dabei ein Gefühl von allein gelassen entstehen, wobei dieses Gefühl allein zu sein auf seinem Weg wichtig ist und er es auch aushalten und hindurchgehen kann. Er ist weder verlassen noch allein gelassen, womöglich auf der irdischen Ebene, auf der geistigen Ebene wird er stets von vielen Kräften begleitet. Er wird merken, dass sich seine Mitmenschen über kurz oder lang sich ihm in neuer Form zuwenden. Er merkt dabei, seine Bedürftigkeit hat sich verändert und er kann seinen Mitmenschen, egal wie sie ihm entgegentreten, in einer neuen Form, heilsam für ihn und heilsam für den Gegenüber begegnen. Er hat sich auf seinen Weg gemacht, sein Leben zu leben, zu leben mit all den Widrigkeiten des Alltags. Sie werfen ihn nicht mehr aus der Bahn, fest verwurzelt im Erdenbewusstsein und verbunden mit einer Standleitung zur geistigen Welt kann Lebensenergie fließen und sich in Lebendigkeit im Alltag und für den Alltag zeigen. Diese Energie fließt unaufhörlich und ist das Lebenselixier zum Offenlegen seines höchst individuellen Potentials. Angekommen bei sich und dem Leben, kann der junge Mann sich entfalten. 18.03.2019

Hermann Josef Kuhn

 

"Selbstbildnis" 2011

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D-95444 Bayreuth

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